Magic Letters: D wie düster


So, ich habs geschafft, mein Beitrag zum Thema „düster“ ist fertig. Ich hab mich schwer getan…

düster: ziemlich dunkel, gedrückt, schwermütig, traurig, beängstigend…

Nach langem hin und her hab ich mich entscheiden, die düsteren Ecken unserer 10 km entfernten Kreisstadt zu erkunden. Natürlich Abends/Nachts… Und ich kam in Ecken die ich nicht kannte und die ich auch nicht unbedingt kennenlernen muss… Fotografiert hab ich ausschließlich aus dem Auto raus, nicht weils zu gefährlich wäre auszusteigen, es war mir einfach zu kalt 😉

Technisch hochwertig sind sie ja nicht, aber immerhin dann doch recht düster…

Und zum Schluss noch ne weitere, düstere Angelegenheit. Allerdings eher im Sinne von traurig und gedrückt…

Ric O’Barry, ehemaliger ‚Flipper-Trainer‘, tut derzeit in Form einer Petition alles ihm mögliche, um die Ausbeutung und das Töten von Delfinen zu stoppen. Er und seine Organisation wollen diesem Wunsch nun mit 1 Mio. Unterschriften näher kommen.

In Japan werden Jahr für Jahr tausende Delfine mit Schiffen in eine Bucht getrieben, eingesperrt und sogenannte Trainer dürfen sich die „schönsten“ Tiere aussuchen – die Fischer bekommen für einen lebenden Delfin Unmengen an Geld (lebende Delfine bringen derzeit Profit wie kaum ein anderes Tier: Mit einem einzigen Großen Tümmler werden bis zu einer Million Dollar im Jahr erwirtschaftet. In den 1960er-Jahren kostete ein lebender Delfin 300 Dollar, kürzlich blätterte Sea World in Florida 130.000 Dollar hin).

Für ein totes Tier bekommen sie vergleichsweise nichts. All die, die das Glück (oder das Pech, je nach dem..) haben, nicht in einem der Sea-Life-Parks ihr restliches Leben lang ausgebeutet und „trainiert“ zu werden, werden skrupellos abgeschlachtet. Viele werden nicht gleich getötet und schwimmen noch lange Zeit blutend zwischen all den anderen toten Tieren umher…

Hier geht es zur Petition (klick), es ist ganz einfach mitzumachen, obs was bringt weiß keiner, schaden tut es auf jeden Fall nicht…

(bisher wurden knapp 880.000 Unterschriften gesammelt)

 

13 Kommentare zu “Magic Letters: D wie düster”

  1. oh man ist das grausam 😦 man kann sich das kaum vorstellen, dass menschen sowas machen. ich besuche auch keine wassertierparks, so etwas unterstütze ich finanziell nicht.

    zu den bildern: ich finde sie super umgesetzt und habe einige favoriten dabei. zum beispiel der spiegel, das pfeil-schild mit leichtem bokeh und der zebrastreifen!

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    1. Oh Gott, da habe ich mal wieder nur halbe Sätze geschrieben, sorry, manchmal denkt mein Gehirn schneller als ich schreiben kann….
      Ich wollte eigentlich sagen: man sieht den Bildern nicht an, dass es „Drive through“-Bilder sind…

      Viele Grüße Jürgen

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  2. Was heißt hier technisch perfekt. Deine Bilder lassen einen nachdenken und ein bisschen träumen. Von nicht so angenehmen Situationen. Zu den Delfinen: Ich habe vor ein paar Jahren auf Teneriffa eine Delfinshow und eine Show mit Orcas besuchen und war entsetzt, in welchen engen Becken die Tiere dort leben müssen.
    LG
    Sabienes

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  3. Sehr schön hast Du das Thema mit diesen düsteren Fotos getroffen, düster und dochinteressant.
    Einfach furchtbar das Geschäft mit den Delfinen bzw. mit Tieren allgemein.

    LG Soni

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