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Glaube an das, was noch nicht ist, damit es werden kann

Vor einigen Wochen, mitten in der Corona-Zeit, wurde ich mal gefragt, was denn aus meiner Sicht die beste Möglichkeit wäre, Menschen zu fotografieren. Wie sollte das Licht sein, eher sonnig oder bewölkt, mit oder ohne Blitz…? Ich habe tatsächlich nur ganz kurz nachgedacht. Denn mir mich gibt es da nur eine mögliche Antwort: Lost-Places. Sie sind für mich ausdrucksstark, bieten einen wundervollen Kontrast zum Menschen und der individuellen Schönheit und im Normalfall harmoniert genau an solchen Plätzen das Licht ganz wunderbar mit den Vorstellungen in meinem Kopf. Daher habe ich mich umso mehr gefreut, mit einer Stammkundin nach langer Zeit mal wieder einen solchen Ort zu besuchen.

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Schritte in die Normalität und einen Schritt weiter

Ein gewisser Vincent van Gogh verfasste laut Internet den Satz: „Die Normalität ist eine gepflasterte Straße; man kann gut darauf gehen – doch es wachsen keine Blumen auf ihr“. Jetzt kann jeder Mensch für sich selbst entscheiden, ob er eine Blume auf der gepflasterten Straße ist oder sein möchte, oder eben nicht. Das gilt für mich als Fotograf oder für die junge Dame auf instagram, die ich ohne zu überlegen einfach anschrieb und sie in mein Mini-Fotostudio nach Hause einlud…

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Das „F**k-Corona-jetzt-erst-recht-Gefühl“

Nach einer langen und intensiven Zeit ohne ausgelassenen und unbeschwerten Kontakt zu den Menschen da draußen, ist es dank unserer ach so souveränen Regierung wieder möglich, Schritt für Schritt zueinander zu finden. Es war höchste Zeit… Ich will jetzt nicht einen weiteren Jammer-Artikel verfassen, wie schwer man es hat, wenn plötzlich die lukrativen Veranstaltungen abgesagt werden und man den fest eingeplanten Verdienst eben nicht aufs Konto bekommt. Vielmehr soll es um das gehen, was uns viel zu lange vorenthalten wurde: Die Gemeinsamkeit.

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Wie Stärken zum Tragen kommen…

Wenn man im Internet das Wort „Frauenpower“ googlet, springen einem sofort unzählige Berichte entgegen, in denen von Gleichberechtigung, Chancengleichheit und Frauenbewegung die Rede ist. Ich bin ja froh, dass ich beim fotografieren sehr entspannt mit diesem Thema umgehen kann, im Gegenteil, letztendlich haben es die Frauen bei mir deutlich einfacher und erhalten auch definitv mehr Likes und mehr Feedback. Ich hab mir dann meine Instagram Galerie mal angeschaut und festgestellt, dass es hier eher eine Männerbewegung geben müsste. Es hat sicherlich viele Gründe warum Frauen vor meiner Kamera gefragter sind, einen davon habe ich vor kurzem mal wieder erlebt…

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Freundschaft vs. Tristesse

Winterzeit ist Holi-Zeit. Zumindest wenn man sich die Wünsche der Menschen anschaut, die sich bei mir melden. Irgendwie ist das ja auch passend, denn mit bunten Farben kommt so ein wenig mehr Leben in die triste Zeit des Novembers. Und wenn das ganze dann als Geburtstagsüberraschung geplant ist, und die betroffene absolut null Ahnung hat, verdoppelt sich automatisch auch der Spaßfaktor in den ersten Minuten des Shootings. So geschehen vor ein paar Wochen, an einem Tag, der für ein Shooting nicht ungeeigneter hätte sein können…

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10 Jahre – k u h n o g r a p h

Angefangen hat alles irgendwie vor ungefähr 10 Jahren. Ein paar kleinere Aufträge hatte ich zu der Zeit schon ausgeführt und meine Arbeitszeit zu Spottpreisen verschleudert. Damals war ich damit hoch zufrieden und stellte mir die Frage, ob meine Fotos überhaupt einen Euro wert hatten. Gefallen den Menschen die Fotos überhaupt? Oder ist die Bezahlung und deren “Danke“ nur reine Höflichkeit? Wenn mir damals jemand gesagt hätte, wie groß die Möglichkeiten sind, mit der Fotografie Geld zu verdienen, ich hätte es zwar geglaubt, aber es mir selbst niemals zugetraut…

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Lieber Körper,…

Vor ein paar Jahren habe ich dir einen Brief geschrieben. Darüber wie sehr ich dich verachtete und wie sehr ich deine Makel hasste. Ich konnte nicht damit umgehen wie ich dich in den Jahren geformt hatte. Die Dinge die ich hasste ertrug ich kaum und fühlte mich fremd in dir. Und trotzdem versprach ich dich zu ehren. Aber du durftest keine Ansprüche haben, denn ich wusste ja nicht ob ich es konnte.

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Von einem Baum, einer Blume und ganz viel Freundschaft…

Es war einmal ein wunderschönes Stückchen Wiese, auf der ein Baum wuchs. Es war ein mächtiger Baum. Seine Blätter so strahlend grün wie die Farbe eines unreifen Apfels, sein Stamm so dick, dass man ihn nicht umfassen konnte, seine Rinde so braun wie frische Erde und seine Wurzeln so tief verankert, dass sie auch dem stärksten Sturm standgehalten haben. Viele Kinder kamen auf diese Wiese, um in den Ästen des Baumes zu klettern.

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Where is my mind

Ein Wochenende im Allgäu. Mal wieder. Und doch war vieles eben nicht wie immer. Egal aus welcher Sicht man darauf schaut. Es geht um den Moment in dem man gerade lebt. Um die Menschen die einen umgeben. Darum was man jetzt fühlt und um den Weg den man gehen möchte. Neue Wege bringen immer Risiken mit sich. Aber letztendlich entscheiden immer die Gefühle und die sind in der Lage, Risiken zu minimieren…

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Plötzlich Praktikantin…

In meinem früheren Job hab ich des Öfteren schon PraktikantInnen und/oder Auszubildende betreut. Das gehörte zum Alltag. Doch als mich die Anfrage einer Schülerin namens Lisa für ein 1wöchiges Praktikum als Fotografin erreichte, war ich erstmal stutzig. Es ist die eine Sache, wenn man im Büro einem jungen Menschen die Abläufe der alltäglichen Arbeit beibringt, aber eine völlig andere wenn man dies in einem Beruf als Fotograf tun darf. Doch wie so oft in letzter Zeit galt auch hier das Motto: „Challenge accepted”…

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