Magic Letters: X wie Xenophilie


X. Der Buchstabe vor dem ich große Angst hatte. Aber ich war auch gespannt was Paleica sind zu diesem Buchstaben einfallen lässt. Beim Bloggertreffen bekamen wir einen kleinen Tip: Das Wort kommt aus dem griechischen…

Letztendlich ist es dann das Wort „Xenophilie“ geworden. Nie gehört… Gut das Paleica die Definition gleich mitgeliefert hat:

"Die Xenophilie (von gr. xénos „Fremd“ und philía „Freundschaft“) bezeichnet eine persönliche oder kollektive Vorliebe für fremde, unbekannte Dinge und Menschen." 

Ich hab lange überlegt. Sehr lange. Und mir sind auf die Schnelle weder fremde Dinge noch fremde Personen eingefallen. Und weil ich nicht aufs Archiv zurückgreifen wollte, ging ich die Sache mal anders an und konzentrierte mich auf die Worte „Freundschaft“ (=philia) und „Fremd“ (=xénos).

Letzte Woche hatte ich die Ehre, eine ganz besondere Familie im Studio fotografieren zu dürfen (und das nicht zum ersten Mal – der aufmerksame Leser kennt die 4 vielleicht schon). Und da tauchen die beiden Wörter indirekt gleich mal auf. Denn diese Familie steht vor allem für Freundschaft. Das Studio selbst soll das fremdartige darstellen, vor allem für die beiden Kinder, die bisher noch nie in einem Fotostudio waren.

Zu den einzelnen Bilder will ich hier gar nichts sagen, die Technik und Lichtsetzung interessiert mich nicht und passt auch nicht zum Thema. Ich will vor allem auf die Freundschaft eingehen. Eine Freundschaft die tiefer nicht sein könnte. Sie birgt grenzloses Vertrauen, Mitgefühl, Ehrlichkeit, Verzeihen, Gemeinsamkeiten, Ispiration, Zuneigung, Emotion, Erlebnisse, Trauer, Gespräche und noch sooo viel mehr.

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Und eben weil diese Voraussetzungen da sind, war auch das scheinbar „fremde“ Studio nicht mal im Ansatz ein Hindernis. auch beim bearbeiten der Bilder war mir eins sofort klar: Ich weiß was diese Familie für Bilder möchte bzw. erwartet. Ich weiß das ich mit meinem Stil so gut wie immer ins Schwarze treffe. Bis zu diesem Selbstverständnis war es (gerade bei mir) ein langer Weg…

Aber es ist einfach so. Das hat sich so entwickelt. Und das wird auch noch lange so bleiben. Denn das ist echte Freundschaft.

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Ich danke Euch!

44 Kommentare zu “Magic Letters: X wie Xenophilie”

  1. Du kannst so unglaublich gut Kinder fotografieren, das ist eine Gabe. Zudem mag ich diesen Hintergrund: NICHTS, ich mag es, da der ganze Fokus hier auf den Menschen liegt. Reduziert, nichts lenkt ab. Sehr schön

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  2. Tolle Bilder und tolle Worte, die diese begleiten!
    Mich besticht vor allem, dass die Fremdartigkeit des Fotostudios vollkommen von der Freundschaft und dem Verhältnis der Kinder zueinander und der Familie zueinander durchdrungen wird, sodass ein wirklich schöner Gesamteindruck dieser Interpretation vermittelt wird 🙂

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  3. Wahnsinn! Echt! Bin begeistert! Das sind mal wieder Fotos, die man gerne selbst gemacht hätte. Da kommt echt so wahnsinnig viel rüber. Bei den ‚ganz hellen‘ ist alles so wunderbar auf das wesentlich reduziert. Nichts was ablenkt oder übertreibt… …einfach nur das blanke Gefühl und Freude. Ganz toll! Riesen Respekt!!!

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  4. Nun habe ich endlich mal wieder Zeit. Nein anders. Ich nehme mir wieder Zeit zum stöbern und lesen.
    Tolle lebendige, fröhliche Aufnahmen hast Du da gemacht. Dafür sollte ich mir auch wieder mehr Zeit nehmen! Na mal sehen. Das Jahr ist ja noch so jung 😉
    Grüsse Jan

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