Back where we belong


Gefühlt ist es schon ne ganze Weile her. Die Bilder von Elena und Ihrer Schwester waren damals der Grund für eine kurze aber ernstgemeinte Kommentar-Pause. Eine Sperre die aus meiner Sicht notwendig war um die beiden zu schützen. Und um zu zeigen, dass wer auch immer den Mut hat, Bilder hier zu veröffentlichen, auch jederzeit meine Rückendeckung sicher hat.

Es spricht sehr für Elena, dass sie sich damals nicht unterkriegen ließ. Dass sie den Mut hatte sich ein weiteres Mal vor die Kamera zu stellen und mir wieder erlaubte, alle Bilder auch zu veröffentlichen. Vielen Dank an dieser Stelle. Falls es noch Leser gibt, die damals noch nicht aktiv dabei waren, hier der Link (klick).

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Elena und ich zogen los, hatten einen Plan. Und den wollten wir angehen. Völlig frei. Und so landeten wir auf einer stillgelegten Schienenstrecke auf der ich vor einigen Monaten verzweifelt einen Geocache suchte, ihn aber nicht finden konnte. Immerhin blieb mir die Location in Erinnerung.

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Weiter ging es Richtung Industriegebiet. Es braucht nicht immer einen Lost Place oder sonst eine spektakuläre Location. Oft sind es die kleinen, unbedeutenden Ecken. So kann man sich auf den Menschen vor der Kamera konzentrieren und alles andere ausblenden.

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Und so machten wir ein „Reset“. Verschwendeten keine Gedanken an die damalige Kritik. Elena gehört meiner Meinung nach vor die Kamera. Sie muss sich alles andere als verstecken. Und sie hat ne ganze Menge dazugelernt. Ich mag ihre Blicke, die Umsetzung der Posen und die Sicherheit die sie inzwischen ausstrahlt.

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Andere Menschen hätten sich vielleicht runterziehen lassen, hätten aufgegeben. Wir alle kennen das sicher auch aus unserem eigenen Leben. Wie oft gibt es Rückschläge und Enttäuschungen? Die Kunst ist es, wieder aufzustehen. Weitermachen. Mir selbst fällt das auch schwer. Aber es hilft alles nichts. Nur wer hinfällt kann auch wieder aufstehen. Und meistens lernt man aus den Stürzen.

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Vielen Dank Elena, es wäre wirklich schade gewesen wenn Du Dich vom Fotografieren hättest abbringen lassen. Ich freu mich aufs nächste Mal!

42 Kommentare zu “Back where we belong”

  1. kenne ich auch ohne den Hinweis auf den Geocache !!! War selbst mit dabei damals und ich behaupte heute noch das der nicht mehr zu finden war so lange wie wir damals gesucht haben !!! Egal !
    Die Fotos wie gewohnt +++++ !!!!!! Ganz toll finde ich die mit der Eisenbahnschranke , das hat was !!!!!

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  2. Wundervolle Aufnahmen. Mein absoluter Favorit das mit Elena hinter dem Gitter. Wahnsinnig gut. Es ist wirklich mutig von Elena. Im Leben bedarf es oftmals eine große Portion an Mut. Doch wenn man die Angst oder den Schatten erst überwunden hat, wird man meist belohnt. Super Elena! Grandios, Markus!

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  3. … schön. Mir gefällt das vorletzte Bild am besten, das hat so eine Intensität, eine Mischung aus Sensibilität & Stärke. Chapeau, ihr beiden! Danke Markus, für deine Geradlinigkeit und dir Elena für dein Bei-dir bleiben & deinen Mut (den sieht man auf jedem Bild).

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  4. Wow…wie immer entlocken mir Deine Serien ein „wow“ ! Das vorletzte Bild ist einfach der Hammer, einfach nur wunderschön. Ich bin sowieso ein großer Fan von indirektem Fensterlicht, dazu die Pose, der verträumte Blick und die perfekte Vignettierung. Da kann man schon ins Schwärmen kommen. Das habt ihr beiden super hingekriegt!

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  5. Oh, das ist aber eine tolle Location. Da hat sich euer nicht finden des Geo-Caches trotzdme gelohnt!
    Die anderen Locations sind aber auch stark und insgesamt ist das eine ganz tolle Serie mit Bildern. Die Posen von Elena gefallen mir sehr und ich freue mich, dass ihr beide euch trotz der damaligen Anfeindungen wieder vor / hinter die Kamera begeben habt!

    Liebe Grüße
    Judith

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    1. Danke Dir Judith! Zum Glück ist das inzwischen vollständig verarbeitet. Es besteht natürlich auch immer die Gefahr, dass man zuviel reininterpretiert. Aber nachdem ich mich entschlossen hab, die Kommentare auch zu veröffentlichen, war klar, dass dies auch ein paar Wellen mit sich bringt. Egal, abgehakt 😉

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  6. Richtig tolle Bilder und tolle Locations! Du hast einfach nen Blick für sowas! Elena macht das super und es war gut, dass ihr das wiederholt habt! Es wird immer Gegenwind geben, aber das macht einen nur stärker und besser – das habt ihr bewiesen! 😉

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    1. Danke Dir! In jeder Hinsicht… Es wurde ja inzwischen viel dazu geschrieben, im Endeffekt gehts aber einfach wirklich nur darum, Spaß dabei zu haben. Auf beiden Seiten. Schließlich machen wir nicht bei einem Wettbewerb mit und gefallen muss es im Endeffekt ja auch nur den Mitwirkenden beim Shooting 😉 Schön ist es trotzdem, Zuspruch zu erhalten!!

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  7. Ein tolle Bildserie.
    Den Text zu Beginn habe ich nicht verstanden und mir deshalb das vorherige Shooting angesehen und mich gefragt wieso das ein Problem gewesen sein soll, bis ich die Kommentare gelesen habe.
    Da musste sich jemand unqualifiziert zu Wort melden und sich produzieren mit seinem unendlichen Fachwissen. Dabei geht es aus meiner Sicht in erster Linie darum Menschen natürlich abzubilden. Das ist für mich jedenfalls gelungen. Von solchen Bildern wünsche ich mir mehr.

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    1. Ich danke Dir Joachim, auch für Deinen Zuspruch! Wie gesagt, das Thema ist durch, aber ich wollte einfach nochmal darauf hinweisen, dass es keinesfalls um Perfektion geht. Nicht bei mir. Von der eigentlichen Technik hab ich keine Ahnung. Es geht ums Wohlfühlen. Und dieses Gefühl hatten wir damals und auch bei diesem Shooting. Nur darum gehts. Und deshalb hoffe ich auf weitere Zusammenarbeiten mit Elena 😉

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  8. Ich hatte gerade nur die Zeit den alten Text zu überfliegen, aber ich musst ehrlich gesagt lachen. An so jemanden gerät man früher oder später leider immer. Und vor allem müssen solche Kommentare immer Menschen rauslassen, die selbst leider nur wenig Ahnung von Fotografie haben, aber glauben die Weisheit mit dem Löffel gefressen zu haben. Sorry, aber wenn man sich mal durch dessen Bilder klickt… Wunderbare Halbakte… Und total toll bearbeitet. Genau mit der Sorgfalt, die er dir ans Herz gelegt hat.
    Ganz ehrlich: man ärgert sich leider über so etwas unendlich. Aber man muss es einfach abhaken. Solche Menschen gibt es immer wieder.
    Kritik ist okay, aber man sollte darauf achten, wie man sie anbringt. Und sich eben auch mal an die eigene Nase fassen. Schlau daher reden kann jeder, man sollte die Dinge, die man an anderen kritisiert, schon wenigstens selbst beachten.

    So. So viel dazu. 😉
    Wirklich schön, dass sich dein Model da nicht abbringen hat lassen sich noch mal vor deine Kamera zu begeben. Alles andere wäre ja echt schade gewesen.
    Aber: ich fotografiere nächste Woche ein Mädel, dass letztens eine Strecke in einer Zeitschrift hatte und in der aktuellen Ausgabe wird sie in den Leserbriefen auch nieder gemacht (man solle sie mal füttern, sie hätte nicht genug Oberweite für die Strecke etcpp). Passiert anscheinend auch bei ganz professionellen Zeitschriften und Produktionen. Das so was gedruckt wird, finde ich eigentlich noch schlimmer…

    Dankeschön!
    Handyfotos gibt’s jetzt sicher wieder öfter, aber in Island und Irland ist irgendwie nicht so viel zusammen gekommen. War so nass, da hab ich immer Angst ums Handy. 😉
    Ich bearbeite die immer nur mit Afterlight. Die App mag ich allerdings wirklich gern.
    Selbst, wenn ich mal ein Foto von der Kamera rüberziehe, kommt nur die App zum Einsatz. Manchmal Mextures, aber echt selten und nur zum Himmel ausgleichen….

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    1. Danke, Danke, Danke für die außergewöhnlichen und bedeutsamen Worte. Gerade weil ich weiß wie weit Du in der Branche bist und was Du schon alles erlebt hast, freu ich mich über diesen Zuspruch ganz besonders. Du hast mit allem völlig Recht, ich hab das wie gesagt schon alles längst verarbeitet und bin wieder voll im Reinen… 😉 Und es gehört natürlich auch dazu und ist ein gewisses (kalkulierbares) Risiko wenn man sein Zeugs im www veröffentlicht. Trotzdem hat es mich damals schon gepackt und vor allem um die 2 Mädels hat es mir leid getan. Die haben aber schon damals klasse reagiert!! Danke auf jeden Fall für Dein Interessen und Deine Worte!!! Und vielen DAnk für den tollen Tipp mit der App, werd ich mir auf jeden Fall mal anschaun. Denn was die Qualität meiner Handybilder angeht, häng ich extrem weit zurück 😉 Dir ein schönes Wochenende!!!

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  9. Klasse das du hier mit der Technik experimentierst. Die Doppelbelichtungen kommen echt gut! Generell finde ich die beiden gelben Gitter-Bilder beeindruckend. Am besten finde ich jedoch die letzten beiden, da sie mit dem Schlussakkord noch mal einen ganz tollen Stimmungswechsel darstellen!

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