One hundred papercranes 2/3


Weiter gehts, Teil 2 über Svenja und Ihren Blog „One hundred papercranes„!

Diesmal mit dem Schwerpunkt reisen. Eine Sache die wir doch (fast) alle unglaublich gern machen, jeder auf seine Art. Ich persönlich unterscheide dabei zwischen Reise und Urlaub. Klingt im ersten Moment gleich, ist aber tatsächlich irgendwie was ganz anderes…

Im Endeffekt geht es (mir) um neue Orte, Dinge, Menschen und Eindrücke. Anders als der eigene Alltag. Und das muss nicht pompös sein, es geht mehr um das Gefühl. Und das kann auch beim Betrachten von Reise/Urlaubsbildern aufkommen. Wobei das jeder für sich selbst spüren muss…

„Man sagt mir nach, ich würde in meiner eigenen Welt leben“

Auch zum Thema reisen hab ich Svenja wieder einige Fragen gestellt:

1 Wohin ging Deine bisher spektakulärste Reise?
Schwer zu sagen, da jede Reise etwas Speltakuläres an sich hat und ich außerdem noch nie so eine richtige Abenteuerreise gemacht habe, die ich hier nennen könnte. Besonders beeindruckt hat mich Istanbul, das war immerhin das erste mal, dass ich Europa so ein bisschen hinter mir gelassen habe und das war schon ein sehr aufregendes Gefühl. Außerdem unerscheidet sich die türkische Kultur sehr von der deutschen, weshalb ich in der Zeit viel Neues gelernt und gesehen habe. Da die Stadt soo riesengroß ist, habe ich nur einen kleinen Teil davon gesehen, aber alleine das hat gereicht, um mich für die nächsten Wochen mit Eindrücken zu sättigen.

2 Ganz grundsätzlich: Stadt oder Meer?

Hmm, ganz toll finde ich ja Städte am Meer, aber wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich wahrscheinlich die Stadt nehmen. Am Meer ist es wunderschön und es gibt kaum einen Ort, an dem man so viel Kraft tanken kann, wie am Strand oder auf hohen Klippen. Trotzdem halte ich es dort nie lange aus und ich werde schnell unruhig. In einer Stadt dagegen ist immer etwas los und hinter jeder Straßenecke lauert ein neues Fotomotiv. Nach einem Städteurlaub könnte ich zwar immer noch ein bisschen Erholung gebrauchen, aber die Erfahrungen, die man in einer Stadt machen kann, sind so reichhaltig, dass ich sie nicht missen wollen würde.

0012

3 Welche Länder stehen noch auf Deiner must-see Liste?
Das sind wirklich viele! Alleine in Europa gibt es noch so viel, was ich noch nicht gesehen habe, besonders Skandinavien würde mich reizen, auch gerne im Winter. Außerdem zieht es mich schon immer nach Asien: Japan, Thailand, Indonesien und Indien würden mich brennend interessieren. In den USA war ich auch noch nicht, dabei gibt es auch dort so viele Städte und Landstriche, die man gesehen haben muss und von Australien und Afrika will ich gar nicht erst anfangen!

4 Welches Reiseziel würdest Du immer wieder bereisen?               Das vereinigte Königreich und Südirland! Inzwischen war ich schon vier mal dort drüben (jeweils zwei Wochen in Devon, Norfolk, Wales und Cornwall, drei Tage in Dublin und dreimal für vier Tage in London) und war jedes mal absolut begeistert. Bisher habe ich mich in einem anderen Land noch nie so zu Hause gefühlt, die Menschen dort sind unglaublich freundlich, ich liebe besonders ihren Humor. Auch von Landschaft und Klima bin ich restlos begeistert und ich könnte mir gut vorstellen, mal für eine Weile dort zu leben.

5 Zu welcher Tageszeit fotografierst Du am liebsten?
Oft kann man es sich ja leider nicht aussuchen, weil die Umstände es einfach nicht zulassen. Aber am aufregendsten finde ich immer die Zeit, in der die Sonne hinter dem Horizont verschwindet und die Dämmerung hereinbricht. Man nennt sie auch die blaue Stunde, die die Lichtverhältnisse sind zu dieser Zeit sehr inspirierend und ermöglichen tolle Fotos. Ich habe besonders in Städten immer das Gefühl, dass dann das Leben erst wirklich erwacht und man „echte“ Augenblicke einfangen kann. Die Leute kommen von der Arbeit, ihr Feierabend hat begonnen, also sind sie entsprechend gelöst und verhalten sich ganz anders als tagsüber.

0014

6 Gibt es für Dich einen Unterschied zwischen Reise und Urlaub?
Per Definition schon, aber einen Urlaub in dem Sinne, dass man einfach nur ausspannt, habe ich noch nie gemacht. Manchmal wünsche ich es mir, mal eine Woche zwischen Pool, Sonnenbad und Buffet herumpendeln zu dürfen, aber meine Reisepartner (Familie und Freund) sind für sowas absolut nicht zu haben. Sie bevorzugen es, jeden Tag etwas zu unternehmen und möglichst viel zu sehen und zu erleben. Und ich glaube ehrlich gesagt, dass das auch für mich das Richtige ist, immerhin bekommt die Kamera so immer etwas Neues zu sehen.

7 Wie planst Du eine Reise?
Soll ich ehrlich sein? Eigentlich überhaupt nicht. Es passt absolut nicht zu meiner Persönlichkeit, die Dinge einfach auf sich zukommen zu lassen, aber auf Reisen ist das irgendwie anders! Da habe ich die Erfahrung gemacht, dass es das Beste ist, einfach immer der Nase nach durch die Straßen zu gehen und eventuell vor Ort nach Unternehmungen oder Attraktionen Ausschau zu halten. Was man von zu Hause aus plant, macht man am Ende meistens sowieso nicht und die Tipps von Einheimischen sind of Gold wert. In Devon zum Beispiel haben wir uns mit unseren einheimischen Nachbarn angefreundet, die uns am Sonntag auf Tee und Kuchen in die Stadthalle eingeladen haben, wo wir viele Einwohner von unserem kleinen Ort kennenlernen konnten.
Und jetzt für Istanbul hattenen wir uns zwar vorgenommen, die Hagia Sophia und die blaue Moschee zu besichtigen, uns die Uni anzusehen und mindestens fünf Gewürzmärkte zu durchschlendern. Als wir dann aber da waren, haben wir gemerkt, dass es uns in unserem Stadtteil (Beyoglu) viel besser gefällt, weshalb wir uns fast nur dort aufgehalten haben. Außerdem war das Wetter sehr schlecht und wir mussten umdisponieren. Da ist es immer gut, wenn man nicht an einen Plan gebunden ist, sondern sich auch einfach mal treiben lässt. So lernt man neue Orte meiner Meinung nach am besten kennen.

0017

Vielen Dank Svenja, es war mir mal wieder eine Freude!! Der dritte und letzte Teil ist bereits in Bearbeitung!

Fortsetzung folgt…

Die Rechte und das Eigentum an den gezeigten Fotos liegen ausschließlich bei der im Beitrag erwähnten Person (http://wolkenhase.blogspot.de/p/uber-mich.html)

5 Kommentare zu “One hundred papercranes 2/3”

  1. Die Bilder sind wundertoll!
    Fotos von einer Reise bilden ja nie nur einen anderen Ort ab – sondern immer auch den faszinierenden Augenblick eines völlig neuen Erlebnisses. 🙂

    Hach. Und auf meiner Reise-Liste stehen auch noch so unfassbar viele Länder und Orte, die ich gerne mal sehen möchte…..

    Liebe Grüße,
    Sarah Maria

    Gefällt mir

  2. Tolle Bilder mit einer wahnsinnig schönen Lichtstimmung. Manchmal wünschte ich mir, ich könnte auch einfach nur mal so Urlaub machen, ohne großartige Erwartungen an das Land, die Leute und das, was ich dort erleben möchte. Meist gelingt mir das nicht. Und so bin ich immer wieder auf der Suche nach etwas Außergewöhnlichem. Ich hoffe, dieser Spleen lässt zumindest im Alter nach! 😉

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s