Die größte Schatzsuche der Welt


Schatzsuche klingt nach Abenteuer. Und Abenteuer sind spannend. Was in meiner Kindheit noch „Schnitzeljagd“ genannt wurde heißt heute ganz modern „Geocaching“. Die Faszination aber bleibt. Und oftmals kann man sogar die aktuelle mit der neuen Leidenschaft verbinden…

Zuerst mal eine kurze Zusammenfassung für diejenigen, die mit geocachen noch nichts anfangen können:

Ein Geocache ist in der Regel ein wasserdichter Behälter, in dem sich ein Logbuch sowie häufig auch verschiedene kleine Tauschgegenstände befinden. Der Besucher kann sich in das Logbuch eintragen, um seine erfolgreiche Suche zu dokumentieren. Anschließend wird der Geocache wieder an der Stelle versteckt, an der er zuvor gefunden wurde. Der Fund kann im Internet auf der zugehörigen Seite vermerkt und gegebenenfalls durch Fotos ergänzt werden (Quelle Wikipedia).

0015Die Anmeldung erfolgt über geocaching.com. Dort gibt es die Möglichkeit zwischen kostenloser und Premium Mitgliedschaft zu wählen, die genauen Spielregeln, Apps, Zubehör usw. Die Details sind aber über den obigen Link ganz gut erklärt.

Auf jeden Fall macht das ganze mega viel Spaß, man lernt seine Umgebung bzw. die ganz Welt noch ein bisschen besser kennen und geht öfter mal an die frische Luft. Denn spätestens nach dem dritten Fund hat einen die Sucht nach den „Dosen“ gepackt 😉

0007Ein weiterer Grund der für die Anmeldung beim geocachen spricht ist für mich die Verbindung mit der Fotografie. Es bietet sich geradezu an, die Kamera mit auf Schatzsuche zu nehmen. Denn die Dosen sind teilweise an sehr entlegenen Stellen zu finden. Stellen die man sonst eher nicht finden oder besuchen würde.

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Oft schon stand ich vor der Frage: Geh ich jetzt den Berg noch hoch? Lohnt sich das noch? Nur für ein Foto? In Verbindung mit dem „Schatz“ kann es nur eine Antwort geben: „JA“!

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Spätestens nach dem erfolgreichen bergen der Dose, dem eintragen ins Logbuch und dem tollen Sonnenuntergang weiß man das es sich wieder mal gelohnt hat. In vielerlei Hinsicht…

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Mich hat die Schatzsuche voll erwischt. Am vergangenen Wochenende habe ich meinen 100sten Cache gefunden. Und es werden sicher noch gaaaanz viele folgen…

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60 Kommentare zu “Die größte Schatzsuche der Welt”

  1. Wir haben das auch eine ganze Zeit gemacht. Auch im Urlaub kann man immer wieder schöne Caches finden, die gibt es ja eigentlich überall auf der Erde. Die Kinder hatten viel Spaß daran. Heute haben sie zunächst mal andere Interessen – aber vielleicht kommt das wieder. Gemeinsam draußen zu sein – beim Suchen hat man genügend Zeit für Fotos und dann die tollen „Schätze“. Bei vielen muss man auch noch den Kopf anstrengen – und das in der Freizeit!!!. Um die Ecke denken ist angesagt 🙂

    Der für mich Eindrucksvollste war dieser hier (bei Geocaching.com sieht man ihn nur, wenn man auch die Jahresgebühr entrichtet):

    http://geocaching.japiejoo.com/index.php?page=geocache&lang=en&code=GC3BBDR

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    1. Schön zu sehen das es unter den Bloggern auch so einige Cacher gibt. Freut mich sehr. Und Du kannst sicher bezeugen wieviel Spaß das ganze macht. Danke auch für Deinen Link, so kann ich Dich direkt mal auf die Freundesliste packen ;-)) Ich hatte auch schon einige spannende caches. Der krasseste war IN nem Fahrrad versteckt ;-))

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    1. Ohja, das waren jetzt wirklich intensive Monate in letzter Zeit. Wenn ich überlege das ich im Sommer noch keine Ahnung hatte was geocaching überhaupt ist 😉 und ja, es ist tatsächlich sehr zeitintensiv. Deswegen machen wir das meistens mitten in der Nacht. Blöd nur wenn man dadurch nicht zum schlafen kommt 😉

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  2. Meine Frau und ich haben für unseren Sohn eine Freizeitbeschäftigung gesucht, die mit dem Laufen in der Natur und vielleicht dem PC zu tun hat. Jetzt hängen wir selber an der Nadel und waren vor meinem Unfall sehr aktive Geo’s.Ich muss sagen, dass ich so viele schöne Orte dadurch gesehen habe, dass es sich auf jeden Fall lohnt, sich mal genauer damit zu beschäftigen. Mein absoluter Traumfavorit ist „Heldentat der Amme“ in Bodman am Bodensee.

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  3. Schon 100 Caches! Respekt!
    Ich habe in 1.5 Jahren gerademal 24 Stück gefunden (ein paar mehr gesucht).
    Du hast aber vollkommen recht, es lässt sich wirklich wunderbar mit der Fotografie verbinden – gleichzeitig ist es auch noch Action für die Kinder.
    Du hast recht, Geocaching ist toll, ich sollte auch mal wieder suchen gehen 🙂

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  4. Markus, da habe ich schon mal von gehört, wusste aber nicht, was genau es ist. Das hört sich richtig gut an, etwas für die ganze Familie. Und deine Bilder sind super. Ich liebe das Apfelbild. Eine sehr schöne Inspiration. Danke

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  5. Ich bin auch schon ein paar Jahre dabei, immer mal wieder unregelmäßig. Spannend finde ich es auch „Schätze“ zu suchen, an denen ich z.B. in Frankfurt unwissend schon oft vorbeigelaufen bin.
    Und meine am meisten angeklickte Seite auf meinem Blog (Einzelpost) ist eine Location, in der ein Cache liegt. Die Seite hat ein Cacher auf Geocaching.com verlinkt, um einen Eindruck zu gewinnen. Nun habe ich immer Cacher auf dem Post, vor allem an Wochenenden mit gutem Wetter. Klasse.

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      1. Mein Benutzername ist: jdunbar. Wobei ich selten bis nie auf der Webseite unterwegs bin, mache alles über die Android-App c:geo. Und bei 100 finds bin ich auch noch nicht, habe gerade mal geschaut: 71.
        Dein Name?

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  6. Mein Favorit ist definitiv das Bild mit den vielen Äpfeln. Und zum Geocachen kann ich nur sagen: Aktueller Status: 495 Funde 🙈😁
    Der 500ste im Ausland (also alles außer meinen beiden Heimatländern) wär ein Traum 😁😍
    Happy Caching Mr. ** & ** ******* 😉

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  7. Fantastische Bilder! Wenn man durch das Geocaching so sehr in die Natur, in verborgene Blickwinkel eintauchen kann, zeugt das definitiv von einem großen Reiz. Kann mir sehr gut vorstellen, dass man nach einigen Funden geradezu süchtig nach mehr wird, und das hast du in tollen Farben und nahezu geheimnisvollen Fotografien echt schön dokumentiert!

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  8. Und auch hier würde wieder passen: Taschenlampe nicht vergessen 😀
    Ich hab’s noch nie gemacht, aber ein Freund von mir schon. Ich glaube, bei uns ist sogar einer oben auf einem Förderturm im Ort. Da hättest du auch deinen Fotospaß: Ein mega guter Ausblick auf Dortmund! 🙂
    Vielleicht nehme ich mir das einfach mal vor, auch mit dem Herrn Freund mal Geocaching zu machen 😀

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  9. Super schöne Bilder. Habe schon so so so viel über Geocachen gelesen es aber bisher leider noch nicht wirklich ausprobiert. Aber ich finde auch dass es insgesamt eine coole Idee ist, die Welt zu erkunden und man obendrein ein Ziel hat.

    Machst du das denn so richtig mit so einem GPS System?

    Viele liebe Grüße 🙂

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  10. Geocaching ist toll, auch wenn ich selbst nur 14 Stück bisher gefunden habe. Das war aber ein riesiger Spaß. Der Tag müsste halt einfach mehr Stunden haben. Wenn ich irgendwo bin, dann vergesse ich leider auch oft, dass da Geocaches sein könnten. Hinterher ärgert man sich dann wieder 😉 Du findest mich dort übrigens unter „sarahlie“.

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