Augen auf – Smartphone aus


Vor ein paar Tagen hab ich bei meinem überaus geschätzten Blogger-Kollegen Jim Kopf einen Beitrag gelesen. Der Inhalt ist nicht spektakulär, aber er ist wie immer sehr lesenswert und hat mich irgendwie gepackt. So sehr, dass ich den Drang hatte, etwas daraus zu machen um die Aussage hinter dem Text noch etwas zu verstärken…

Bevor es los geht, hier nochmal der Link zum besagten Text. Und ein paar Auszüge davon:

„… aber doch, da ist noch was, glaub es mir oder glaub es mir nicht, außerhalb von dem Fokus deines gebannten Blickes im 67 Grad – Winkel auf dein Smartphone…“

„… Mach die Augen auf, Du verpasst gerade das Leben…“

Das sind die Worte über die ich in den letzten Tagen so oft nachgedacht hab. Unser Smartphone, es hat uns zeitweise ja schon ein bisschen im Griff. Wie oft hab ich mir gesagt „mach nen Handy-freien Tag, schadet ja nicht“… Durchgezogen hab ich es bis heute nicht.

Es ist nicht die Neugier, es ist auch nicht so das ich täglich 1000 Nachrichten erhalte, es ist die pure Gewohnheit. Jeder Augenblick in dem ich mal kurz Zeit zum innehalten hätte, führt mich direkt zu diesem rechteckigen Teil mit dem Apfel auf der Rückseite.

Und aus diesem Grund hab ich einen Aufruf gestartet. Schickt mir ein Foto das entstanden ist weil ihr in diesem Augenblick NICHT auf Euer Smartphone geschaut habt. Einen Moment den ihr womöglich verpasst hättet wenn die dunkle Seite Euch wieder mal in den Würgegriff genommen hätte…

An dieser Stelle bedanke ich mich für die vielen Teilnehmer die wunderschöne Fotos an mich geschickt haben. Vielleicht schaffen es diese Bilder ja ein bisschen wachzurütteln. Wenn auch nur für einen Moment…

Sarah Maria von sarahmaria.de

„Ich habe einen fast komplett gerupften Salatkopf ins Wasser gestellt. Und siehe da: Er hat neue Blätter bekommen – sogar so viele, dass ich ihn nach 2 Wochen wieder eingepflanzt habe. Ich mag es den Pflanzen beim Wachsen zuzusehen. Ganz im Sinne der „Entdeckung der Langsamkeit“ – als komplettes Gegenteil meiner stets rasenden Social Media Kanäle.“

Sabrina von frauheldin.de

„Es ist ein Bild von unserem Fotowalk 🙂 Aber ich mag es auch deswegen, weil es so einfach ist. Und es sind ja die einfachen Dinge, die einem – gerade an einem Handyfreien Tag ins Auge springen (sollten).“

Aleksandra von fotografya.de

„Ich habe das Foto am 19.02. aufgenommen, kurz nachdem deine Nachricht kam. Ich war eigentlich auf der Suche nach weiteren Motiven für Paleicas Magisches Motto. Ich bin bewusst mit der Kamera raus und habe das Handy daheim gelassen, damit ich durch nichts abgelenkt werde. Während ich meinen Blick nach einem passenden Motiv schweifen lies, kitzelte der Geruch dieser knospenden Blüten meine Nase. Ich vermute ohne Kamera und mit den Kopfhörern im Ohr hätte ich das bestimmt nicht bemerkt. So waren aber die Sinne offen für andere Eindrücke. Danke für diese Anregung.“

Ute

„Es ist einer dieser kostbaren Momente im Winter, wenn die Sonne sich schon wieder auf den Weg nach unten macht und du versuchst diese Minuten bis zum Schluss auszukosten. So wie hier: Hoch in den Alpen, Urlaubsstimmung, weiße glitzernde Schneelandschaft und einen kuscheligen Platz im Liegestuhl. Das Handy weit weg, die Kamera auf dem Schoß. Eigentlich hatte ich schon alles fotografiert an diesem Tag…….da fällt mein Blick direkt vor mich und ich nehme die Konstruktion des Zaunes, die Symmetrie und das Licht und Schattenspiel wahr. Schon geht die Hand zur Kamera…“

Maya von Melyanisme

„Wir haben ein Bild ausgewählt, welches zeigt wie aufmerksam man durch die Welt gehen sollte, damit man so kleine außergewöhnliche Dinge nicht verpasst. Wenn ich mit meinem Handy beschäftigt gewesen wäre, hätte ich dieses Spektakel an der Tischkante sicherlich nicht bemerkt.“

Jürgen von juergen-adler.de

„Hier kommt ein garantiert Handyfreies Bild. es entstand im letzten Jahr bei unseren Urlaub. Ich sollte die Seifenblasen meines Sohnes fotografieren.
Im Urlaub herrscht bei mir – nahzu immer – handyfreiheit.
Meine Kolleginnen wissen, ich schaue einmal am Tag auf mein Handy und checke ob ich eine SMS von ihnen bekommen habe. Das ist der Notfallbutton falls was passieren sollte. Sonst schaue ich im Urlaub nie aufs Handy, keine SMS, kein Whatsapp, kein Facebook und keine Mails, das tut einfach nur gut und ich liebe diese „pure Zeit“.“

Bee von myeverydaylife.de

„Das Bild stammt von meinem ersten Spaziergang mit der neuen Kamera und das war Weihnachten. Ich fand es ziemlich ungewöhnlich beim Weihnachtsspaziergang auf ein Gänseblümchen zu treffen. Es war auch das einzige auf der Wiese. Zudem passt es sehr gut zum Blick, der nicht dem Handwinkel entspricht. Wer mit dem Handy beschäftigt ist, schaut selten bewusst auf  den Boden.“

Christine von christinefunkphotography.de

„Das Bild entstand als ich mit meiner Freundin in Hamburg war.
Eigentlich war ich tatsächlich gerade am Handy und wollte schauen wie ich von den Landungsbrücken zur Speicherstadt komme.
Aber durch die Überführung sah es gerade so toll aus, die ganze Zeit war drübes Wetter und plötzlich, genau an dem Tag – mein Geburtstag am 12.02. – schien die Sonne.Ich bin einfach stehen geblieben und musste fotografieren während meine Freundin weiter lief und das gar nicht bemerkte erst 😉 Aber so ist das mit uns Fotografen wohl, manchmal vergisst man alles um sich rum und kann nicht anders.

Das Bild ist komplett unbearbeitet, ziemlich untypisch für mich. Aber ich finde es wirkt gut genug so und ein bisschen von der digitalen Nachbearbeitung zur früheren Art der Fotografie hin, wo man nicht mehr viel machen konnte, finde ich momentan ganz toll.“

Nina von ninahrusa.com

„Ich habe mich für dieses Foto entschieden, weil ich in den Stunden, in denen dieses Foto entstanden ist definitiv keine Lust hatte aufs Handy zu schauen. Weil ich u.a. viel zu sehr damit beschäftigt war, einem großartigen Fotografen bei der Arbeit zuzusehen und ihn auch mal heimlich abzulichten.“

Netti von Momentaufnahmen

„Das Foto betrachtend, könnte man davon ausgehen der Fotograf des Bildes befand sich selbst in einem Heißluftballon, doch dieses Bild entstand an einem Tag der Ballonfiesta, als viele der Ballons am Himmel unterwegs waren. Ich wusste gar nicht das die Fiesta war, blickte zufällig am bereits dämmernden Himmel empor. Zum Glück hatte ich meine kleine Kompaktkamera dabei. Dieser Moment der Ballons war für mich das pure Glück, wenn auch nur am Boden stehend und von weiten beobachtend.“

Andrea (verantwortlich für das Beitragsbild) von jetamele

„Meistens bin ich eher in Gedanken als mit den Augen auf dem Display, wenn ich durch die Straßen gehe, aber dann sieht man auch einiges nicht. Als ich mit meinem Blog angefangen habe, hab ich mr vorgenommen, mehr mit offenen Augen durch die Straßen zu gehen. Das ist echt irre, was man da manchmal findet.“

Maria

„Spontan ist mir eines meiner Fotos aus meinem Valencia Urlaub eingefallen. Den Einheimischen ist der alte Mann mit seinem Hund bestimmt nicht aufgefallen.“

Jim (Verfasser des Inspirations-Textes) von jungegedanken.com

„Ihr direkter Blick galt nur mir und meiner Kamera. Vollkommen zufrieden steht sie auf dem Springbrunnen, genießt die Sonne und das spritzende Wasser, während sie ihre formvollendete Eleganz zur Schau stellt. Das Ambiente fügt sich perfekt in den Augenblick ein, im Hintergrund spiegelt sich die Strandnähe der Kleinstadt in den großen Fenstern eines gemütlichen Cafés, eine Frau mit Sonnenbrille und Mütze umklammert die perlenden Dunsttropfen auf ihrem eiskalten Milchshake. Doch die Möwe ist der Star der Szenerie, in Szene gesetzt, lange bevor ich zufällig vorbeikam und ihren besonderen Moment mit einer meiner schönsten Momentaufnahmen zusätzlich würdigte.“

Veronika von fotomanin

„Das Bild entstand beim Newborn-Shooting bei meinem kleinen Cousin. Es ist tatsächlich eine Moment-Aufnahme, die zufällig im natürlichen Umgang entstand und mir gefällt es besonders gut, weil es die Verbundenheit zwischen Vater und Sohn zeigt. Wenn man aufmerksam ist und sich nicht von Handy und Co ablenken lässt, bemerkt man solch ausschlaggebende und herzerwärmende Kleinigkeiten.“

Paleica von episonden.film

„Es war am Heimweg aus dem Pinzgau nach unserer Weihnachtsfeier in der absolut zauberhaftesten Winterlandschaft. Meistens hänge ich irgendwie am Smartphone, dieses Mal hatte ich es aber in der Hektik zuhause liegen gelassen und war 3 Tage iphonelos. So hatte ich mehr Zeit aus dem Fenster zu schauen und an einer Ampel diese wunderschöne Stimmung mitzunehmen. Die Streifen über den Bäumen sind – offen gestanden – die verschmierte Windschutzscheibe, weil ich nur schnell aus dem Auto raus fotografiert habe. Trotzdem freu ich mich jedes Mal, wenn ich mir das Bild anschaue, diesen Moment nicht versäumt zu haben!“

Markus von kuhnograph.de

„Mein Bild entstand ebenfalls auf den Photowalk mit Frau Heldin in Augsburg. Ein typischer Moment fürs Handy. Es regnet. Man wartet den Schauer ab und steht unter nem Dach. Aber anstelle des Smartphone kam die Kamera raus und so konnte ich diesen Moment festhalten…“

Vielen Dank an Euch alle, es war mir eine Freude diesen Beitrag mit Euch zusammen zu verfassen und zu gestalten…

39 Kommentare zu “Augen auf – Smartphone aus”

  1. Fantastisch! Mich ehrt es sehr, dass ich dich mit meinem Beitrag zu dieser Idee inspiriert habe und es ist schön zu sehen, dass so viele mitgemacht haben. Diese wunderbaren, vielseitigen Bildern sind der Beweis dafür, dass das Leben außerhalb einer gesenkten Kopfstarre so viel mehr zu bieten hat, man muss nur hinschauen und das Bewusstsein dafür entwickeln, die vermeintlich kleinen Dinge mit einem Wert zu versehen. Hat man seine Wahrnehmung erst einmal darauf ausgerichtet, können triviale Beobachtungen Glücksgefühle auslösen, die man mit dem Kopf im Smartphone definitiv verpassen würde.
    Danke für diesen Beitrag, Markus und an alle: Klasse Arbeit, tolle Fotos! 🙂
    Liebe Grüße,
    Jim

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    1. Ich Danke Dir! Immer wieder schaffst Du es was in mir zu bewegen. In diesem Fall konnte ich gar nicht anders. Und auch wenn es „nur“ ums Smartphone geht, hinter solchen Zusammenarbeiten steckt eigentlich doch noch viel mehr als nur ein gemeinsamer Beitrag… Ich finde es klasse und bin froh das ich Dein Leser bin 😉

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  2. Wow, da sind wirklich ganz tolle Fotos zusammengekommen. Eine herrliche Vielfalt! Da kann ich Jim und Netti nur zustimmen. 🙂
    Danke, dass du dir einmal mehr diese Mühe gemacht hast und zu dem Beitrag aufgerufen hast. 🙂

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  3. Hi Markus,
    Wundervolle Aktion. Die Aktion bietet einen tollen Einblick in die Welt der Teilnehmer. Das Thema ist wunderbar. Herzlichen Dank, dass ich dabei sein könnte und vielen Dank für deine wunderbare Zusammenfassung.

    Viele Grüße Jürgen

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  4. Der Beitrag ist sehr schön geworden, eine harmonische Zusammenstellung der Bilder. Mir gefällt sehr, dass man auch zum Bild etwas sagen sollte, das rundet alles ab. Vielen Dank, dass ich Teil dieser Aktion sein darf.

    Liebe Grüße, Bee

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  5. Lieber Markus, das ist wirklich ein fantastischer Beitrag geworden und es freut mich, dass ich meinen Teil dazu beitragen konnte! 🙂 Es sind wirklich so viele verschiedene Bilder dabei zusammengekommen. Wirklich unglaublich toll 🙂 Mir gefallen ja diese vielen Spinnen total gut – auch wenn ich an sich kein großer Spinnen-Fan bin, aber das Gewimmel sieht wirklich total spannend aus.
    Ich habe ja schon mal davon erzählt, dass es bei mir zumindest hin und wieder handyfreie Abende gibt und ich auch im letzten Sommerurlaub mein Handy die meiste Zeit ganz ausgeschalten hatte. Ich bin da also überwiegend bei dir und finde es wichtig und auch sehr erholsam, das Handy einfach mal wegzupacken – vor allem, wenn man tolle Momente mit einem lieben Menschen, einen Urlaub, einen Ausflug, einen Alltag genießen kann.
    Auf der anderen Seite, wird es für mich IMMER diese Momente geben, in denen ich aufs Handy starre – zum Beispiel morgens mit der Straßenbahn – nicht weil ich nicht gerne auch mal aus dem Fenster gugge, aber es sind oft diese Zeiten, die ich dafür nutze, mich mit wundervollen Menschen auszutauschen.
    Freunde und Herzmenschen, die viele Kilometer weit weg wohnen, die man nicht einfach mal so schnell sehen kann (du zählst da für mich auch dazu 🙂 ) und in diesen Momenten hilft es mir, mit der Sehnsucht umzugehen, die ich zu Weilen manchmal verspüre – nämlich dass ich einfach der besten Freundin in Niedersachsen oder dem besten Freund in Nürnberg sagen kann, dass er mir gerade furchtbar fehlt.
    Smartphone ist Fluch und Segen gleichermaßen. Ich denke man muss insgesamt nur einfach wieder bewusster damit umgehen, damit man auch wieder bewusster in den Alltag blickt und im richtigen Moment, das Smartphone auch aus der Hand legt. Und dass man das richtige Maß findet und die wirklich wichtigen Momente erkennt, wann man das Smartphone zur Hand nimmt und wann es nur mal wieder „planloses rumgedaddel“ ist 🙂

    Puh, das war ein langer Beitrag ❤
    Danke – für den Beitrag, die schönen inspirierenden Bilder samt der schönen Texte. Danke, für schöne Stunden ohne Handy beim Foto-Walk. Danke, für deine Freundschaft. *__*

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    1. Uiuiui, da hast Du jetzt aber mal kurz ALLES reingepackt zum Thema 😉 Vielen Dank für jedes einzelne Wort (ganz speziell natürlich für die Worte mit den Freunden und Herzmenschen – Du weisst das Du ebenfalls zu meinen „Besten“ gehörst). Und Du hast das genau richtig erfasst in meinen Augen. Es geht nicht darum das Smartphone zu verbannen. Es spart ja auch sehr viel Zeit, gerade wenns um Kommunikation geht. Wir sind auf einem guten Weg und immerhin hat uns dieser Gedanke (und Jim’s Beitrag) auf die Idee für diese Zusammenarbeit gebracht. Ich habs genoßen und mich sehr gefreut das Du mitgemacht hast. Ohne Dein Zutun bzw. ohne ein Foto plus Text von Dir hätte ich den Beitrag sicher auch niemals veröffentlicht 😉 Frau Heldin ist Pflichtprogramm in jedem Blogger-Projekt-Beitrag 😉 #homewithhomies

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  6. Lieber Markus, Danke für die (wieder) sehr gelungene Blogger Aktion. Mit deinen Ideen schaffst du es viele verschiedene Blickwinkel auf einer Seite zu vereinen. Mir gefallen alle Beiträge sehr gut, die Seifenblase und die Ballons sind meine Favoriten! 🙂
    Danke dass ich mit meinen Foto ein Teil der Aktion sein durfte, es regt zum Nachdenken an und macht trotzdem Spaß! See You…;-)
    Ute

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  7. Ich oute mich mal als Nicht-Smartphone-Besitzerin.Ich habe Deinen Beitrag gerade mit etwas morbidem Interesse gelesen. Ich finde es sooo krass, dass man sich mittlerweile bewusst zwingen muss, dass Ding aus der Hand zu legen. Noch vor wenigen Jahren gab es gar kein Bedürfnis danach und nun geht es gar nicht mehr ohne?

    Mein Leben ohne hat Nachteile, aber insgesamt überwiegen für mich die Vorteile. Und je mehr ich die Menschen an den Dingern hängen sehe, desto bewusster wird mir, dass ich es ganz genauso machen würde. und darum habe ich nämlich keins. Ich bin lieber präsent. Es gibt so viel Ablenkung und es gibt so viel zu sehen – ein Smartphone wäre mein persönlicher Untergang und Verlust an Lebenszeit 😶.

    Gruß, Annett

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    1. Hey Annett, vielen lieben Dank für Deinen ausführlichen Kommentar. Und ja, Du hast recht, es ist krass. Ich würde auch gern dastehen und mit voller Überzeugung sagen das ich auch locker ohne das Ding kann. Ich habs noch nicht versucht aber ich vermute es würde mir schwer fallen… Traurig aber wahr…

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  8. Schön geworden, dieser Beitrag! Eine immer wieder spannende Sache, mehrere Leute dazu zu bringen, Bilder für eine bestimmte Sache zu sammeln. Fotografen sehen offenbar doch eine ganze Menge in dieser Welt 😉
    Ich halte insgesamt wenig von dieser ganzen Bewertung. Wir sind Menschen und unperfekt. Wir nutzen Dinge für etwas und tun gleichzeitig Dinge damit, die uns von anderem abhalten. Das rechte Maß zu finden fällt uns doch oft überall schwer. Die Phones haben Vorteile und Nachteile, wie die meisten anderen Dinge in dieser Welt auch. Es liegt doch immer an uns, wie weit wir uns öffnen und das reale Leben in diesem Moment wahrnehmen und in uns hinein scheinen lassen. Egal, was uns davon abhalten will. Das können auch ganz andere Sachen sein.
    Super, wenn solche Ideen, wie deine, nochmal mehr dazu animieren, raus zu gehen und sich auf in den Augenblick zu machen.
    Danke für den Titelbild-Status 🙂 Wow, was für eine Ehre!! Lieben Gruß!!!

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  9. Das sind ganz tolle Aufnahmen geworden, so schön aus dem Alltag gegriffen! Die Idee gefällt mir auch sehr gut, tut mir Leid, dass ich es total vergessen habe…war etwas zu kurzfristig, bei mir ticken die Uhren meist nicht ganz so spontan :-))

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  10. Großartiger Beitrag.. mit einem [Wort einsetzen] Thema. Wenn ich mals Bus statt Fahrrad fahre freue ich mich jedes Mal kein Smartphone zu haben, sondern nur so ein altes mikriges Handy. Bei dem sich keiner beschwert, wenn die SMS mal nicht am gleichen Tag gelesen wird 🙂

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  11. Eine tolle Aktion. Ich bin ein Jahr gependelt … in der Regel hätten es 90% meiner Mitfahrer nicht gemerkt, wenn ihr persönliches Idol vorbeigegangen wäre, weil sie die 30 Minuten nur auf das Handy gestarrt haben. Wenn mein Handy in griffnähe ist bin ich nicht unbedingt besser – aber mittlerweile lasse ich es manchmal ganz bewusst zu Hause oder packe es weg….

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