The key to the future


Auf dem Weg durch Tansania standen u.a. die Besichtigungen diverser Schulen auf dem Programm. Hauptsächlich betraf das die Einrichtungen in Lutengano, Kyela und Mbozi. Verglichen mit meinen Vorstellungen sah die Realität mal wieder anders aus. Allein die Straßen die zu den jeweiligen Schulen führten, sind alles andere als entspannt. Unglaublich eigentlich wenn man bedenkt, dass hierzulande Kinder und Jugendliche schon stöhnen wenn sie zu Fuß 5 Minuten zur nächsten Bushaltestelle laufen müssen.

On the way through Tanzania we visited several schools. This mainly concerned the facilities in Lutengano, Kyela and Mbozi. Compared to my expectations the reality was different. Only the streets leading to the respective schools are anything but relaxed. Unbelievable when you consider that children and teenagers already moan today when they have to walk 5 minutes to the next bus stop…

Diese Privatschulen die wir besichtigen durften beinhalten hauptsächlich die Vorbereitung auf die Zukunft der jungen Menschen. Denn die Chance, einen halbwegs guten Beruf zu erlernen und ausüben zu können sind dann doch eher gering. So widmen sich viele Schüler den Bereichen KFZ-Mechaniker/in (beschädigte Autos wird es dort für immer und ewig geben), Schreinerei und Handwerk im Allgemeinen, der IT/EDV und den Naturwissenschaften.

These private schools that we were allowed to visit mainly include the preparation for the future of young people. Because the chance to get a more or less good job is rather small. Many of them are dedicated to the fields of car mechanics (damaged cars will be there forever), carpentry and handcraft in general, IT and natural sciences.

Viele SchülerInnen leben in den Örtlichkeiten die die Schulen anbieten. Sei es wegen den langen und beschwerlichen Schulwegen oder auch weil es weder ein geregeltes Zuhause noch Eltern gibt. Und trotzdem begegnet einem auch hier ein echt gemeintes Lächeln zur Begrüßung. Und dann wird voller Stolz präsentiert, was man bisher alles lernen durfte. Manchmal bekommt man als Gast sogar das offizielle Schullied von knapp 100 Schülern vorgesungen.

Many students live in localities offered by the schools. Sometimes because of the long and exhausting way to school or because there is neither a regular home nor parents. And yet here, too, you come across a genuinely meant smile to greet you. And then they proudly present what they have learned so far. Sometimes you even get the official school song sung by almost 100 pupils.

Die Jugendlichen scheinen die Möglichkeit nutzen zu wollen und man kann nur froh sein, dass es auch für solche Projekte SpenderInnen gibt, die sich für die Bildung im Land einsetzen. Viel zu oft sieht man an den Straßen junge Männer den ganzen Tag im Schatten sitzen ohne auch nur einen Finger zu krümmen… Passend dazu zum Abschluß noch ein Zitat von Albert Einstein:

The young people seem to want to use the opportunity and luckily there are also donors for such projects who support education in the country. Too often you see young men sitting in the streets all day long without even bending a finger…  To conclude, a fitting quote from Albert Einstein:

„Education is not the learning of facts, but training the mind to think“

6 Kommentare zu „The key to the future“

  1. Entwicklungshilfe pur !!! Schule und Ausbildung ist eines der wichtigsten Dinge im Leben die man absolvieren sollte !!! Da wird manches getan aber noch viel ist notwendig ! Nur so ist ein geordnetes Leben möglich ! Wünsche aber auch dass diejenigen die die Möglichkeit bekommen auch annehmen !!!

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  2. Das macht Hoffnung, das macht Mut! Ausbildung vor Ort…mit Heimatbezug…nur so kann es aus meiner Sicht funktionieren! Entwicklungshilfe ist nur dann sinnvoll, wenn man die Bevölkerung anlernt, mit den eigenen Händen etwas zu erschaffen…nicht mit hochspezialisierte Maschinen, die keiner wirklich bedienen oder warten kann, die oft nicht ausreichend genutzt werden und die am Ende nur der ausländischen Industrie Profit bringen. Das meiste Entwicklungsgeld versickert meiner Meinung nach sowieso in dubiosen Kanälen 😦

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  3. ich denke mal, es gilt nicht nur für kinder und jugendliche.. im allgemeinen würden die meisten von uns wahrscheinlich mit einem alltag in diesen regionen nicht gut klarkommen. ich stelle mir oft die frage, ob wir einfach so verwöhnt sind? gleichzeitig ist trotzdem das thema psychische krankheiten bei uns ein so großes, das leben, die anforderungen sind so anders als wären wir auf einem anderen planeten, in einem paralleluniversum… es ist unglaublich, dass selbst heute, in unserer „klein gewordenen welt“ immer noch so vieles so anders und fremd ist. grade darum ist es toll, wenn man die chance bekommt, es zu sehen – durch eigene oder die augen dritter. danke, dass du uns auf diese reise mitnimmst!

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  4. Ich liebe die unkonventionelle und unkomplizierte Handhabung von Problemlösungen. Das sind so viele tolle Ansätze (siehe nur das Foto, wo der Desktop gleichzeitig Arbeitsraumteiler ist) mit Dingen praktisch umzugehen. Vielleicht löst diese Handhabung bei Deutschen ein Schmunzeln aus, weil es witzig/süß/interessant wirkt. Oft habe ich das Gefühl, das man hier vor schier unlösbaren Problemen steht, wenn eine Sache nicht funktioniert, weil man alles immer kompakt und funktionstüchtig erwirbt.

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