Do what you do best


Manchmal sind es ja die kleinen aber feinen Zufälle, die ausschlaggebend für das kommende Aufeinandertreffen im Auftrag der Fotografie sind… In dem Fall traf ich bei einem meiner letzten Aufträge auf eine junge Dame namens Chadischa. Wir kamen kurz ins Gespräch und schnell war klar, dass auch in ihr ganz viel Fotografie-Herzblut steckt. Und da wir uns ja alle gegenseitig unterstützen sollten, verabredeten wir uns einfach um gemeinsam unserer Leidenschaft nachzugehen…

Was jetzt noch fehlte war ein geeignetes Model. Letztendlich entschieden wir uns einmal mehr für die wunderbare Nina, die bereits bei einem Bloggertreffen und meinem VHS Kurs „herhalten“ musste. Tja, so läuft das wenn man seine Sache vor der Kamera so hervorragend ausübt 😉 An dieser Stelle bereits ein erstes DANKESCHÖN für Deinen Einsatz und Deine Freude!!

Chadischa 01

Der Termin stand fest, musste verschoben werden, stand wieder fest und hat dann auch unter optimalen Bedingungen stattgefunden. Die beiden Mädels verstanden sich auf Anhieb, das Wetter, die Location und das Outfit passten ebenfalls. Unser gemeinsames Shooting stand unter einem guten Stern…

Nach wenigen Augenblicken war auch klar, dass Chadischa keine Anfängerin mehr war. Eigentlich war meine Anwesenheit gar nicht nötig. Die Chemie stimmte und ich knipste ab und zu einfach mit. Und irgendwie hat sich jede(r) auch wohlgefühlt in der jeweiligen Rolle. Nina ist es bereits gewohnt, von mehreren Fotografen angestarrt zu werden, Chadischa konnte sich an einem Model austoben und ich war entspannt 😉

Wenn man sich überlegt, dass Nina und ich erst unser fünftes gemeinsames Shooting hatten, ist es mehr als erwähnenswert, wie sicher sie sich inzwischen vor der Kamera bewegt. Die Blicke, die Bewegungen, all das was inzwischen völlig selbstverständlich rüberkommt, war am Tag unseres ersten Shootings noch nicht vorhanden. Eine rasante Entwicklung liebe Nina. Und darauf darst Du mehr als stolz sein…

Chadischa 06

Nach knapp 2h waren wir dann durch und verabredeten uns erneut. Diesmal mit Chadischa vor und Nina hinter der Kamera… Fortsetzung folgt…

Und um dem Ganzen dann noch einen würdigen Abschluß zu verpassen, traf ich mich nochmal mit Chadischa, um einer Auswahl an Bildern noch den letzten Schliff zu verpassen. Lightroom war angesagt. 10 Minuten Kurzeinweisung und sie war nicht mehr zu bremsen. So etwas funktioniert nur, wenn man mit dem Herzen bei der Sache ist. Und die Ergebnisse sind wundervoll…

Chadischa und Nina, vielen Dank Euch beiden. Es ist mir immer wieder eine Freude, Menschen dabei zu beobachten wie sie fotografieren und fotografiert werden. Jede von Euch kann auf das geleistete an diesem Tag sehr stolz sein. Und wie sagte schon der gute Leonardo di Caprio einst:

„If you can do what you do best and be happy, you’re further along in life than most people…“

37 Kommentare zu „Do what you do best“

      1. Ich bin Dir sehr dankbar für Deine Inspiration und Motivation Markus. Dank Dir und unserem kurzen Gespräch im Kindergarten konnte ich mich letztendlich für einen neuen Schritt in meinem Leben entscheiden. Ich freue mich schon auf die nächste Aktion.

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      2. Vielen Dank Chadischa!! Schön das Du was mitnehmen konntest aus den paar Stunden… Freut mich, wenn Du dadurch einen Schritt weiter gekommen bist, so soll es sein 😉 Bis zum nächsten Mal!!

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  1. Wow, wieder einmal sind tolle Aufnahmen entstanden. In diesem Fall ist es lustigerweise übrigens so, dass ich nicht bei jedem Foto auf Anhieb erkannt habe, ob es von dir oder chadisha ist. Ihr scheint wirklich auf einer ähnlichen Wellenlänge zu ticken 🙂

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    1. Na das freut mich aber umso mehr… Ich habe anfangs gedacht, dass ich auch Hilfestellung bei den Anweisungen ans Model geben muss. War aber gar nicht nötig. Und auch bei der Bearbeitung hatte ich meine Finger nicht im Spiel 😉 Wahrscheinlich reicht meine Anwesenheit aus, um zur Höchstform aufzulaufen ;-D

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  2. Wow! Ganz tolle Sache von euch dreien! Chadischa hat jede Menge Talent und mit so einem Mentor kann ohnehin nichts schief gehen! 😉 Nina macht das auch wieder toll! Bin gespannt auf die nächsten Bilder!!!

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      1. Trotzdem schön, wenn man so jemanden an seiner Seite hat. Hatte das Thema erst kürzlich wieder wie praktisch es sein kann zu zweit oder zu dritt zu fotografieren. Vier bzw. sechs Augen sehen einfach mehr! 😉

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  3. Kann mich dir nur anschließen: Ja, „es ist immer wieder ein Freude Menschen dabei zu beobachten wie sie fotografieren & fotografiert werden“ und die Insiderkommentare dazu zu lesen ; ) Sommerweiche Farben & das passende Model dazu (an eine Schullocation hätte ich dabei nie gedacht!)

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    1. Vielen Dank meine liebe! Genau das mag ich an der Location, sehr vielseitig und man muss schon 2x hinschauen 😉 Wobei in Berlin die Schulen sicher anders konzipiert sind wie hier in der gähnend leeren Einöde 😉 Hat alles Vor- und Nachteile!!

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      1. Hier gibt es viele, schön abgeranzte Altbauten ; ) Spannend finde ich deinen offenen Fotografen-Blick. Nicht „Schule“, sondern: „gelber Klinker und blaue Türen“. Auf diese Weise lassen sich eben auch in der Einöde ungewöhnliche Locations entdecken ; )

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  4. Es ist schon lustig wie das Leben manchmal läuft und wann man wem begegnet. Da ergeben sich gerne mal interessante Freundschaften und Zusammenarbeiten! 🙂

    Ich mag vor allem die s/w Fotos hier! Die wirken toll!

    Und Dankeschön für dein Lob zum neuen Layout! Nachdem echt erst viele skeptisch waren was das Gelb angeht, freue ich mich, dass es nun doch so gut ankommt!

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  5. Ich muss sagen – und ich weiß jetzt nicht, ob Du das als gut oder schlecht empfindest – dass ich auf den ersten „schnellen“ Blick keine merklichen Unterschiede zwischen Deinen und den Fotos von Chadischa gesehen habe. Dann dachte ich, das kann doch nicht sein und habe noch mal in Ruhe die Fotos betrachtet und da tauchten sie auf. Die kleinen Unterschiede, die ich jedoch nur in der Art der Bearbeitung fest machen konnte. Den Blick für das Motiv und das Einfangen des richtigen Moments habt ihr beide! Ein interessanter Blogpost und danke für’s Zeigen und teilhaben lassen – es ist doch so, wenn man Kreativität teilt, wird sie mehr und inspiriert. 😀

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    1. Gerade das finde ich ja spannend und das entspricht auch meiner Meinung zur Fotografie überhaupt… Stell Dir vor Du stehst irgendwo im Norden von Skandinavien, die Nordlichter leuchten, Dein Stativ ist aufgebaut. Du hast Ahnung von der Technik der Kamera aber wenig Erfahrung mit dem Motiv Nordlicht. Und trotzdem machst Du ein Bild. Zusammen mit 10 anderen Fotografen die alle unterschiedlich erfahren sind. Ich wette mit Dir, dass niemand in der Lage sein wird, die Ergebnisse nach Erfahrung und Können zu sortieren… Im Endeffekt ist fotografieren auch wirklich nur abdrücken. Das entscheidende ist doch eigentlich das Motiv und wie man es in Szene setzt. Dazu gehört das berühmte Auge und evtl. noch das Gefühl für den richtigen Moment. Und dann kommt noch die Bearbeitung dazu. Die kann, wie Du schreibst, nochmal einen Unterschied machen. Ein spannender Versuch wie ich finde… Ich danke Dir!!!

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  6. Warst mal wieder fleißig, gell? 🙂 In diesem Shooting kommt absolut die durch das Licht getragene Sommerstimmung durch. Alles beeinflusst sich gegenseitig… …das Licht belebt eure Laune, zaubert wunderschönes Lächeln und Gesten und wandert dann wieder durch deine Linse zurück auf diese Seite…. …zu diesen absolut tollen Sommerporträits. Auch die s/w mal wieder top! …ich hoffe die Sonne beschert dir/euch noch viele weitere geile Serien. 🙂

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    1. Hach ja, der poet unter den Bloggern 😉 Danke für diese schönen Worte und Deine meinung zu der Serie… Hat mal wieder mega Spaß gemacht mit jemand zweitem zu fotografieren 😉 Immer wieder ein Erlebnis!!

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      1. 😁💐💐💐 Klar, zu zweit fotografieren ist anders… …bei mir stellt sich dann meistens eine sonderbare Offenheit ein.. …ein ganz anderer schärfer Fokus auf die Situation. Natürlich bin ich beim alleine knipsen auch konzentriert… …doch da grows natürlich um MEINE Geschichte die ich erzählen möchte. Bei gemeinsam Knipsen habe ich da immer was wie UNSERE Geschichte im Hinterkopf, die ohne Zweifel die Geschichte beeinflusst.

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