Irland – der Westen: Ring of Skellig & Sneem


Wir verließen Valentina Island zur Mittagszeit. Schon bei der nächsten Kreuzung mussten wir dann eine Entscheidung bezüglich unserer weiteren Route treffen. Ring of Kerry oder Ring of Skellig…

Der Skelligring führt weiter die Küste entlang (und trifft dann später wieder auf den Ring of Kerry) während die eigentliche Kerry-Route eher ins Landesinnere führt. Von daher war die Entscheidung schnell gefallen…

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Die Straßen wurden schmaler, die Touristen (noch) weniger. Bereits nach wenigen Metern erscheint dann auch die erste Werbetafel mit der Aufschrift: „Cliffs of Kerry – the most spectacular cliffs in Kerry„. Die muss man dann wohl unbedingt gesehen haben. Da der Zugang zu den Klippen in Privatbesitz ist, kostet dieser Spaß auch ein paar Euro. Die zu investieren lohnt sich aber…

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Zusammen mit einem italienischen Pärchen standen wir dann also oben auf der Aussichtsplattform. Neben meiner Panoramafunktion kam dann auch zum ersten mal auch das Zoomobjektiv zum Einsatz.

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Mit dem Zoomobjektiv sind mir dann ganz besondere Bilder gelungen. Denn in gewisser Weise sind es Portraits von einem Model das mich immer wieder in seinen Bann zieht. Das Meer…

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Schweren Herzens lösten wir uns von diesen Ausblicken. Doch die Vorfreude auf das, was uns hinter der nächsten Kurve erwarten würde, tröstete darüber hinweg.

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Das McCarthy Mór Castle (wobei ich Castle durch Mauer ersetzen würde) war dann die nächste zufällige Entdeckung. Auch hier parkten wieder nur 2 Autos…

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Und hier hatten wir endlich auch mal die Möglichkeit, uns dem Meer ganz ohne Klippen und Felsen zu nähern…

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Und jetzt folgt (leider) ein kleiner Zeitsprung. Denn die Highlights auf dieser Strecke wurden nicht weniger… Dazu reicht der Platz aber in diesem Beitrag nicht mehr 😉 Dazu folgt ein ganz eigener Beitrag.

Eine unserer Zwischenstationen war die verschlafene „Stadt“ Sneem. Sie leitet so ungefähr das letzte Viertel der Ring of Kerry Tour ein.

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Und wieder hatten wir Glück mit dem Wetter. Die Wolken sorgten zusammen mit den ausgestorbenen Straßen für eine mystische Stimmung…

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Abends im Pub lernten wir dann noch 2 wunderbare Menschen aus Nordirland kennen. Sie erzählten von den schwierigen (Hoch)Zeiten in Verbindung mit der IRA (Irisch-Republikanischen Armee) und wir philosphierten über Angela Merkel und ihre Politik, leckere Burger und alte Zeiten… Der perfekte Ausklang eines Reisetages wie man ihn nur in Irland erleben kann 😉

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57 Kommentare zu “Irland – der Westen: Ring of Skellig & Sneem”

  1. WAAAAASSS KEIN BURGER???? Welche Nachlässigkeit – mindestens ein Grund um Irland noch mal zu besuchen und wieder so geniale Geschichten und Bilder mitzubringen 😉 Womit hast Du die Bilder gemacht und was ist das für ein tolles Zoomobjektiv? Blogs lesen ist doch schön gerade noch in Vietnam, wechselt man mal eben über Kanada nach Irland – Beam me up Scotty 😉

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    1. Tja, Reisen leicht gemacht 😉 Leider nur virtuell!! Das war eigentlich mein ganz normales Zoomobjektiv. Ich stand oben auf der Klippe, rangezoomt, abgedrückt und die Felsen in LR abgedunkelt. Das wars eigentlich schon 😉 War aber ehrlich gesagt auch ein wenig überrrascht von der Wirkung… Man lernt halt nie aus!!!

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  2. schön, so schön! diese mystische stimmung, wenn das wasser im himmel hängt und einen nur die stille natur umrundet, das hab ich in irland durchaus auch erlebt, zumindest auf der fahrt richtung the dark hedges!

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  3. Die Meerbilder finde ich wirklich gut gelungen, mit Wasser habe ich persönlich so meine Schwierigkeiten. Ein aufregender Bericht, Markus. Die Geschichte von der IRA hätte ich ja schon gerne gehört 🙂

    Alles Liebe
    Susanne

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  4. Die Bilder sind echt fantastisch. 🙂 Ich habe jetzt direkt Lust auch wegzufahren und Unmengen an Photos zu schießen. Irland bietet aber auch echt sehr schöne Photomotive. 🙂

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  5. Das ist ja toll, sehr schöne Eindrücke von Irland. Ich liebe die Meerbilder, ich kann davon nicht genug bekommen. Und das Örtchen, so stellt man sich doch Irland vor 🙂 Im Pub noch ein tiefschürfendes Gespräch, ein Bier, ein Burger ❤

    Liebe Grüße, Bee

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    1. Genau so ist es, sehr gut erkannt. So oft sind es die kleinen Dinge die eine Reise unvergesslich machen… Und die Fotos helfen mir dabei, mir diese Erinnerungen ewig zu behalten! Eine Runde Sache also 😉 Vielen Dank für Deine netten Worte!!

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  6. Soooooooooooooooo schön! Und wundervolle Bilder. Ja, auch ganz besonders die Meer-Proträts!
    Als wir in Schottland in den Highlands waren, meinte unser Guide sich immer für die Wolken entschuldigen zu müssen. Aber mir ging es wie Dir: die Wolken machen das ganze irgendwie authentischer. Mystik gehört dort eben dazu 🙂

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      1. 😉 Stimmt! Wobei: ich bin im Moment sonnenhungrig wie selten zuvor… Würde ich sogar im Norden von Großbritannien bevorzugen. Dabei fällt mir gerade ein Trip an den Königssee ein. Als wir mit den Booten über den See fuhren, war ein Berufsfotograf an Board, der für ein Magazin unterwegs war. Das Wetter war so gar nicht touristisch attraktiv, aber ich habe gesehen, wie er sich aufstellte und das Bild habe ich später tatsächlich online gesehen. So genial wäre es bei tollem Wetter nie geworden…

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  7. Ganz schön düster, die Bilder. Genau mein Ding 😉

    Und meiner Meinung nach ziemlich frech, dass solche tollen Natur-Locations wie diese Klippen in Privatbesitz sein können…

    Ach und hier noch die obligatorische Favoritenangabe: Definitiv das mit der McCarthy Mór „Mauer“ und den winzigen Silhouetten der Menschen. Wirkt so verloren.

    P.S.: Sorry für den Doppelpost, habe zwecks Kommentar-Abo vergessen und die Adresse war falsch… Kannst den ersten löschen 🙂

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    1. Der erste Kommentar wurde erfolgreich in den Papierkorb verschoben 😉 Vielen Dank! Ich habs ja auch schon erwähnt wie toll ich diese Stimmungen live empfunden hab. Etwas ganz besonderes… Schön das es noch anderen Menschen genauso geht 😉

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  8. Sehr schöne Stimmung auf den Bildern. Vor allem das Meer an den Klippen macht was her. Das Castle erinnert mich gleich daran, mir nach gefühlten 20 Jahren mal wieder Monty Python and the Holy Grail anzuschauen. Das einzige, was möglichweise noch fehlt, wäre ein Pub von innen samt Whisky-, Pardon, Whiskeygalerie.

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  9. Hach, herrlich. Sehr schön. Und, einen Lieblingswhiskey gefunden? 😉 Statt dunkelstem Bier? Wobei, dafür ist ja eher Schottland zuständig, oder?
    Wunderbare Bilder, mal wieder düster, aber das macht sie wohl sehr besonders schön. Mir ist allerdings momentan eher so nach SONNE!!!!!
    😉 Genieß die Erinnerungen!

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    1. Danke Dir!! Achja, die Erinnerungen 😉 So schön… Aber ich gönn uns jetzt einfach mal die Sonne und wünsch sie herbei. Ich setz mich zu Hause ins Wohnzimmer und besorge mir vorher noch ein paar Guinness, den Whiskey hab ich schon da 😉 Ich mag sie übrigens beide, die schottischen und die irischen… ;-))

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      1. 😉 Ich glaube, ich habe bisher nur schottischen Whiskey probiert, ich fand die Unterschiede und Intensität des Geschmacks sehr beeindruckend, zumal ich sonst eher nicht so ein großer Fan von stärkeren alkoholischen Gebräuen bin. Aber Whiskey, der nach echtem Tampen, Salzwasser und Strandhafer schmeckt, das fand ich schon cool ;D
        Ich wünsch dir viel Vergnügen!! Cheers !

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      2. Jaaa, hast schon recht, die schottischen sind der Knaller (Laphroaigh, Oban und wie sie alle heißen). Aber auch die irischen sind recht locker und vor allem billiger (Paddy, Jameson…). Egal von wo dort oben, Hauptsache sie schmecken 😉

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  10. Toll, echt! Gefällt mir super gut. Ein wunderschöner Mix aus s/w und Farbe. Du schaffst es mal wieder einen Beitrag auf mehreren Ebenen stattfinden zu lassen.
    Die Wellen sind beeindruckend. Auch die vielen Perspektivwechsel wegen echt zu Verweilen an.
    Mensch, da bekommt man echt Lust auf die Insel. Sehr schöne Eindrücke! Gemütlich und stark!

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    1. Hach was soll ich sagen… Vielen Dank mal wieder für Deine wunderbar motivierenden Worte. Schön das die bilder so gut bei Dir ankommen. So ist das ja immer mit der Fotografiererei, manche Bilder sind einem einfach noch ne Spur wichtiger. Diese hier gehören dazu 😉

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  11. Mein nächstes Urlaubsziel wird wohl Irland. Naja, erst nochmal Österreich, aber dann Irland. Wundervolle Eindrücke, die Lust darauf machen, Land und Leben selbst zu entdecken. Mein Lieblingsmotiv ist das Eingangsbild mit dem Fenster. So schön schlicht und auch wieder nicht.

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    1. Vielen lieben Dank 😉 Da deckt sich ja unsere reiseliste, 2016 war ich bisher in österreich und irland 😉 Freu mich schon heute auf Deine Eindrücke aus diesem wundervollen land. und natürlich auch all deine anderen eindrücke/bilder!!

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  12. Was für schöne Eindrücke. Ich mag die Stimmung, das tosende Wasser und natürlich das Schaf besonders gern. Jetzt hoffe ich noch mehr, dass es dieses Jahr endlich klappt mit Irland!

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  13. Jetzt habe ich auch endlich die Fotos deiner bezaubernden Irlandreise entdecken dürfen und vom ersten Bild an war ich direkt in der Stimmung gefangen, die du wunderbar über die tollen Bilder transportierst, und was das für eine tiefe Sehnsuchtsstimmung ist, kaum Touristen, der Fotograf und seine Liebste, Irland so voller Entdeckungen und intimen Momente, einfach herrlich! Habe sehr das Gefühl dass du eine tolle Zeit dort hattest, das freut mich 🙂
    Liebe Grüße,
    Jim

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  14. Oh deine zwei Reiseberichte sind ja so schön! Da kann man glatt neidisch werden. Die Fotos schauen so malerisch aus, als würden sie aus einem Reiseführer stammen statt der self-made Version. Ich will auch! 😉

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  15. Jetzt, nachdem ich selbst in Irland war, sehe ich deine Bilder ganz anders 🙂 Vorallem: wie unterschiedlich! Bei uns war Hauptsaison und zum Beispiel bei der Fahrt durch Sneem waren überall Reisebusse voller Touristen. Nix mit „verschlafen“, da war Jubeltrubel 😉

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