Lisa is (more than) a friend of mine…


Der erste Teil des Shootings mit Lisa & Lisa wurde ja ganz ungeplant der Beitrag für den Musikmoment im September. Doch wir haben noch mehr zustande gebracht. So ergiebig waren die Aufnahmen aus unserem Shooting im LKW/Wald/Lostplace/Steinbruch. Das Schöne daran war die Tatsache, dass alle Locations nur ein Meter auseinander liegen. Dementsprechend effektiv waren meine Kamera, die Mädels und ich…

Inzwischen hab ich ja schon einige Shootings auf dem Buckel. Auch solche mit 2+X Freundinnen. Und es ist keine Seltenheit, dass es dabei schon zu kleinen (und versteckten) Sticheleien gekommen ist. Mir persönlich macht es immer Spaß von Mädels umringt zu sein. Egal wie viele und egal an welchem Ort. Ein männliches beste-Freunde-Shooting wär da wahrscheinlich weniger entspannt für alle Beteiligten (es wär allerdings ein Versuch wert)…

Allerdings war schon recht schnell klar, dass es diesmal sehr entspannt und ohne Kleinkrieg ablaufen wird. Lisa (1) kannte ich bereits von einem Shooting aus dem letzten Winter. Lisa (2) traf ich zum ersten Mal. Beide zusammen sind ein tolles Team, offen für alles, immer mit Spaß dabei und ohne diese oftmals typischen, selbstkritischen Zweifel an jedem Foto das geschossen wurde.

So war auch ich von Anfang an entspannt und konnte mich auf das wesentliche konzentrieren: die tiefe Freundschaft der beiden. Wir hatten glücklicherweise auch ein bisschen Zeit um über die Entstehung und den Verlauf der Freundschaft zu sprechen. Das sind kleine Details die die Emotionen dahinter nur ankratzen, hilft aber trotzdem ungemein. Egal ob während oder nach dem Shooting, bei der Nacharbeit oder beim Spaßfaktor ansich.

Wir reizten wirklich jede Location aus und es gab keine neidischen Blicke, spitze Bemerkungen oder Starallüren was die Wichtigkeit der sauberen Kleidung angeht. Denn, welch Überraschung, bei einem Outdoorshooting an solchen Locations wird man evtl. ein bisschen schmutzig. Lisa (1) und Lisa (2) kamen damit wunderbar zurecht. Ich hatte nicht das Gefühl, dass sich eine der beiden in den Vordergrund drängen wollte. Das hätte auch wirklich nicht zu meinem Eindruck gepasst.

Selbst eine inzwischen nahezu von Schnecken aufgefressene tote Maus konnte die Laune nicht trüben. Die vereinbarte Shootingzeit haben wir dezent überschritten und waren sogar so gut drauf, dass wir die halbe Garderobe von Lisa (2) im Wald vergessen haben. Das fiel uns allerdings erst auf, nachdem ich die beiden zu ihrem Auto gefahren habe.

All das sind für mich Zeichen, dass dieses Shooting das Prädikat „äußerst gelungen“ verdient hat. Ich hab eine Veröffentlichungsfreigabe für alle Fotos erhalten. Und das waren ne Menge. Es sind 2 Beiträge entstanden die unterschiedlicher nicht sein können. Und ich konnte wieder einmal mitansehen, was wahre Freundschaft bedeutet. Danke Lisa, Danke Lisa!!

40 Kommentare zu „Lisa is (more than) a friend of mine…“

  1. besonders den letzten block mag ich total gern ❤ die dinge, die du durchklingen lässt, die du offenbar schon bei anderen shootings erlebt hast, überraschen mich allerdings grade etwas. das stelle ich mir für ein freundeshooting ziemlich doof vor, auch natürlich für dich als fotograf. schön, dass es diesmal anders war 🙂

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    1. Vielen Dank für Dein Lob, freut mich immer wieder!! 😉 Das mit den negativen Schwingungen ist nichts dramatisches, aber irgendwie doch spürbar. Wenn nur ganz leicht und nicht im großen Ausmaß… Es sind eher die Blicke zwischen den einzelnen Aufnahmen, also praktisch hinter den Kulissen… Aber wie gesagt, nichts wildes!

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  2. Bei allen Bildern, vor allem natürlich bei den letzten „bewegten“ Fotos hast Du es geschafft, diese „gleiche Wellenlänge“ der „Lisas“ einzufangen. Vielleicht ist Dir das so gut gelungen, weil auch Du auf dieser Wellenlänge unterwegs warst, gell.
    Lieben Gruß
    moni

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  3. Schöne Bilder, wie immer. Ach, die Spannungen …
    bisher dachte ich immer, dass es vor allem zwischen FotografIn und Model knacken könnte, wenn es nicht so funzt, aber dass ja auch untereinander Unstimmigkeiten sein können, liegt natürlich auf der Hand. Das erfordert dann wohl noch mehr Entertainment des Fotografen … scheinst du zu können. Deinen Bildern sieht man es jedenfalls nie an 😉

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    1. Das es zwischen Model und mir nicht harmoniert hatte ich auch schon, allerdings erst 3 mal… War zwar nicht ideal, aber auch eine Erfahrung wert. Und das wird immer mal wieder passieren… Zum Glück sind das aber Ausnahmen und im absoluten Glücksfall können aus Shootings sogar Freundschaften entstehen. Hab ich auch schon oft erlebt. Und die sind bis heute geblieben… Jackpot sozusagen 😉

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  4. Und nun? Liegt die Garderobe nun noch im Wald? Womöglich bei der Maus? Mensch, Du kannst doch nicht so interessante Details erwähnen und dann die daraus entstehenden Fragen nicht beantworten. Nun werde ich vermutlich nicht schlafen können … 🙈😂

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    1. Mmmmmhhh, ob ich das verraten kann?! War tatsächlich so, dass wir die Outfits an nem komplett anderen Ort vermuteten… Es wurde langsam auch schon dunkel… Raben waren zu hören… Kleidung war nicht mehr da… Bewegte sich die Maus??? ;-)) Im Ernst, die Kleidung hing dann noch unberührt im LKW Anhänger, zum Glück 😉

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      1. Ahhhh, interessant! Danke für Deine Erläuterungen. Ich finde, „hinter den Kulissen“ auch immer spannend. Und es zeigt mir, wie sehr das Fotografieren Eure Aufmerksamkeit beansprucht hat. Deswegen sind Deine Fotos auch immer so gut 😊.

        Um die 🐁 tut es mir leid, aber so ist das halt auch.

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      2. Danke 😉 Irgendwann such ich mir mal jemand der ein Shooting begleitet und veröffentliche dann ne komplette Making-Of Serie… ich finds auch immer spannend mich selbst zu sehen wenn eine Begleitperson mit dem Handy Bilder der kompletten Szene fotografiert… Man sieht mich ja selbst so gut wie nie auf nem Foto 😉

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      3. Gute Idee! Wie bedauerlich, dass ich so weit weg bin, hätte ich mich doch glatt angeboten für die Making-of Serie zu fotografieren. Als Assistentin zu fungieren, sozusagen. 😁

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  5. Interessant, was in deinem Beitrag heute so zwischen den Zeilen steht. Sticheleien, Angst vor toten Mäusen & schmutzigen Kleidern ist ja schon so ein Mädchenklischee, oder? 😉 Auch mein Favorit ist Block drei. Die Bilder zeigen lebendig das vertraute Miteinander & die Location wird zum Aktionsraum.

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    1. Das ist mir anfangs gar nicht aufgefallen 😉 Aber ja, vielleicht sind ein paar Klischees (schlecht) versteckt 😉 Allerdings will ich damit niemand zu Nahe treten. Nur mal anmerken 😉 Danke für Dein Feedback, freu mich jedes Mal drüber!!

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  6. Man spürt die innige Freundschaft, wenn man die Bilder betrachtet. Auch für mich ist der dritte Block der Favorit…

    Ich bin hier derzeit dank Tochterkind umringt von 13-14jährigen Mädchen…ein herrliches Alter…bestimmt auch VOR der Kamera…;-). Das ist so eine bunte Mischung aus Noch-Kindsein und Erwachsenwerden…

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    1. Ich find Kinder von Anfang bis Ende (also bis 18+X) total genial zu fotografieren. Die machen sich wirklich um nichts Gedanken (zumindest die kleinen nicht)… Aber auch jugendliche Mädels und Jungs können super Motive sein (wenn sie Lust aufs fotografiert werden haben) 😉

      Danke Dir!

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  7. yo, stelle mir gerade das Sieben-beste-Kumpels-Shooting for… …alle das gleiche rote Flanellhemd an… …und alle voll stolz drauf! „…ach, lass ma mit den Einzelbildern… …knips uns ruhig schön immer alle zusammen… …nimm den Dicken ruhig in die Mitte.. …gibt n prima Fisheye Effekt! LOL “ „…dann sollen Lulatsch und Stange aber jeweils nach aussen… …macht n schönen Rahmen… …LOL“ alle: „Doppel LOL“.. …alle glücklich!!! …nur mal so für die Klischeekiste. 😀

    Finde ich übrigens mal sehr spannend, Models kurz hintereinander in unterschiedlichen Locations zu sehen. Ich kenne die Charakter von Lisa & Lisa zwar nicht, beide wirken aber unterschiedlich und natürlich. Jetzt könnte man ja sagen, dass natürliche Menschen für ein Shooting in den Wald gehören…. ….auf dem Höhlen-Loch-in-der-Decke-Shooting haben sich beide aber irgendwie mehr abgehoben. Verstehe mich bitte nicht falsch, dass sind alles super Fotos (vor allem das letzte ist der Hammer, echt) und eine tolle Serie. Was ich meine ist auch gar nicht die Bewertung der Serie, sondern was ich sagen will ist viel mehr *wie Menschen wirken* , wenn man den direkten Vergleich hat, zwei total unterschiedliche Lokations direkt auf zwei Menschen treffen zu lassen. Die beiden wirken auch gar nicht anders (habe sie sofort wiedererkannt), es ist halt viel mehr der Rahmen, den man um sie fügt. Klasse, dass du mal solch einen Vergleich über das Wirken ermöglichst.

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    1. Der Dialog am Anfang hat mit voll gefetzt!!! ;-)) Ich kanns mir so vorstellen, diese megahippe Gangster-Jugend heutzutage ;-)) Sonst immer voll lässig, aber vor der Kamera erwischt es alle ;-)) Made my day!!!

      Ich versteh total was Du meinst und seh das auch ähnlich. Die erste Serie sollte eher was kunstvolles zeigen. Menschen als eine Art Kunstwerk in nem LKW mit Licht von oben. Einfach abstrakter… Die zweite Runde zielt voll und ganz auf die Freundschaft der beiden! Zusammen, unkompliziert und ein bisschen mehr Mainstream 😉 Gut analysiert Herr Kollege!!!

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  8. Ja man merkt wirklich sehr dass sie sich sehr lieb haben 😊 ich zeig die geschossenen fotos so gut wie nie während eines shootings. Dann kann auch keiner meckern 😉 wer meine Arbeit kennt muss mir vertrauen oder es sein lassen 😊 Selbstkritik ist schön und gut aber wenn es um das äußere geht nervt es mich, weil der andere mir sein persönliches Bild von sich aufzwingen will. Dabei sieht jeder einen anders. Komplexe nerven beim shooting. 😉

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