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Glaube an das, was noch nicht ist, damit es werden kann

Vor einigen Wochen, mitten in der Corona-Zeit, wurde ich mal gefragt, was denn aus meiner Sicht die beste Möglichkeit wäre, Menschen zu fotografieren. Wie sollte das Licht sein, eher sonnig oder bewölkt, mit oder ohne Blitz…? Ich habe tatsächlich nur ganz kurz nachgedacht. Denn mir mich gibt es da nur eine mögliche Antwort: Lost-Places. Sie sind für mich ausdrucksstark, bieten einen wundervollen Kontrast zum Menschen und der individuellen Schönheit und im Normalfall harmoniert genau an solchen Plätzen das Licht ganz wunderbar mit den Vorstellungen in meinem Kopf. Daher habe ich mich umso mehr gefreut, mit einer Stammkundin nach langer Zeit mal wieder einen solchen Ort zu besuchen.

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Schritte in die Normalität und einen Schritt weiter

Ein gewisser Vincent van Gogh verfasste laut Internet den Satz: „Die Normalität ist eine gepflasterte Straße; man kann gut darauf gehen – doch es wachsen keine Blumen auf ihr“. Jetzt kann jeder Mensch für sich selbst entscheiden, ob er eine Blume auf der gepflasterten Straße ist oder sein möchte, oder eben nicht. Das gilt für mich als Fotograf oder für die junge Dame auf instagram, die ich ohne zu überlegen einfach anschrieb und sie in mein Mini-Fotostudio nach Hause einlud…

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Dream a little dream

In Zeiten von Mindestabstand, Ausgangssperren, Vermeidung von sozialen Zusammenkünften und Security im Supermarkt rückt die Fotografie natürlich ein bisschen in den Hintergrund. Selbst dann, wenn man einen Teil seines Lebensunterhalts damit verdienen muss. Blöd nur, dass gerade in der Zeit ein kleiner Traum von mir in Erfüllung geht. Aufgrund eines anstehenden Umzugs hat sich nämlich die Möglichkeit ergeben, einen großen Teil des Dachgeschosses in ein Mini-Homestudio zu verwandeln. Und weil man ja heutzutage die Zeit in den eigenen 4 Wänden verbringen sollte, war es naheliegend, ein erstes Test-Shooting zu planen…

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Freundschaft vs. Tristesse

Winterzeit ist Holi-Zeit. Zumindest wenn man sich die Wünsche der Menschen anschaut, die sich bei mir melden. Irgendwie ist das ja auch passend, denn mit bunten Farben kommt so ein wenig mehr Leben in die triste Zeit des Novembers. Und wenn das ganze dann als Geburtstagsüberraschung geplant ist, und die betroffene absolut null Ahnung hat, verdoppelt sich automatisch auch der Spaßfaktor in den ersten Minuten des Shootings. So geschehen vor ein paar Wochen, an einem Tag, der für ein Shooting nicht ungeeigneter hätte sein können…

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Kleine Lady ganz groß…

Vor der Kamera stehen ist nicht unbedingt jedermanns Sache. Verständlich. Ich selbst müsste wohl eher dazu gezwungen werden. Manchmal frag ich mich auch warum es aber trotzdem so viele Menschen vor die Kamera zieht. Ist es die Tatsache, dass man sich auf einem Foto ganz anders sieht als im Spiegel? Oder ist ein Fotoshooting auch eine kurze Flucht aus dem Alltag und die Möglichkeit sich mal ganz anders zeigen zu können? Oder geht es letztendlich doch um die Aufmerksamkeit die man mit den Fotos evtl. durch die sozialen Medien erhaschen kann? Jeder Mensch hat seine ganz eigenen Gründe…

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Lieber Körper,…

Vor ein paar Jahren habe ich dir einen Brief geschrieben. Darüber wie sehr ich dich verachtete und wie sehr ich deine Makel hasste. Ich konnte nicht damit umgehen wie ich dich in den Jahren geformt hatte. Die Dinge die ich hasste ertrug ich kaum und fühlte mich fremd in dir. Und trotzdem versprach ich dich zu ehren. Aber du durftest keine Ansprüche haben, denn ich wusste ja nicht ob ich es konnte.

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Von einem Baum, einer Blume und ganz viel Freundschaft…

Es war einmal ein wunderschönes Stückchen Wiese, auf der ein Baum wuchs. Es war ein mächtiger Baum. Seine Blätter so strahlend grün wie die Farbe eines unreifen Apfels, sein Stamm so dick, dass man ihn nicht umfassen konnte, seine Rinde so braun wie frische Erde und seine Wurzeln so tief verankert, dass sie auch dem stärksten Sturm standgehalten haben. Viele Kinder kamen auf diese Wiese, um in den Ästen des Baumes zu klettern.

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Plötzlich Praktikantin…

In meinem früheren Job hab ich des Öfteren schon PraktikantInnen und/oder Auszubildende betreut. Das gehörte zum Alltag. Doch als mich die Anfrage einer Schülerin namens Lisa für ein 1wöchiges Praktikum als Fotografin erreichte, war ich erstmal stutzig. Es ist die eine Sache, wenn man im Büro einem jungen Menschen die Abläufe der alltäglichen Arbeit beibringt, aber eine völlig andere wenn man dies in einem Beruf als Fotograf tun darf. Doch wie so oft in letzter Zeit galt auch hier das Motto: „Challenge accepted”…

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To be a Wanderer

Die wunderbare Clara. Noch einmal stellte sie sich vor meine Kamera. Ganz in Ruhe und ohne Hektik. Denn so soll ein Jahr ja anfangen. Ein Jahr das für sie ein spannendes werden wird. Und wer weiß wie viele Jahre dieser Zustand andauern wird. Ich wünsche Dir alles gute, viele Erfahrungen und einzigartige Momente…

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The mirror of the soul

In letzter Zeit ergeben sich mir immer wieder Möglichkeiten, Menschen anzusprechen und sie darum zu bitten, sich vor meine Kamera zu stellen. Die Hemmschwelle dies einfach so zu tun wird geringer. Das liegt zum Einen an den überaus positiven Erfahrungen die ich gemacht hab, zum Anderen wohl auch daran, dass ich mir inzwischen zutraue, auf Unbekanntes und Neues aus fotografischer Sicht auch schnell zu reagieren…

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